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Filmvorführung mit Diskussion: Kurt Fischer lädt zu „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ nach Joachimsthal ein.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro Brandenburg am Freitag, den 8. Mai 2026, zu einer besonderen Filmvorführung mit anschließendem Gespräch in das Kulturhaus Heidekrug in Joachimsthal ein. Gezeigt wird der Film „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ des Regisseurs Offer Avnon. Beginn der Veranstaltung ist um 19:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film begibt sich auf eine eindrückliche Reise entlang der Spuren der Shoah – von Deutschland über Polen bis nach Israel. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven und Begegnungen, die sich mit Erinnerung, Verantwortung und dem Fortwirken des Holocaust in der Gegenwart intensiv auseinandersetzen.
Im Anschluss an die Vorführung sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, gemeinsam mit dem Regisseur Offer Avnon sowie Kurt Fischer über die Bedeutung von Erinnerungskultur, die aktuelle politische Lage und den zunehmenden Antisemitismus in der Gegenwart zu diskutieren. Dabei soll auch die Frage im Mittelpunkt stehen, welche Verantwortung Politik und Zivilgesellschaft heute tragen und was die Gesellschaft jetzt tun kann.
Kurt Fischer erklärt dazu: „Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder sichtbarer wird, ist es wichtiger denn je, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten. Der Film bietet einen eindrucksvollen Zugang zu diesen Fragen – und ich freue mich auf den gemeinsamen und offenen Austausch im Anschluss.“
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Brandenburg statt. Neben der Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur geplant, moderiert durch den Landtagsabgeordneten Kurt Fischer.
Veranstaltungsdetails:
· Veranstaltungsort: Kulturhaus Heidekrug, Brunoldstraße 1, 16247 Joachimsthal
· Am Freitag, 08. Mai 2026, ab 19:15 Uhr
· Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
· Der Eintritt ist frei
Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten gesucht – Bundestagsmitglied Stefan Zierke unterstützt interkulturellen Austausch im Wahlkreis
Berlin / Uckermark / Barnim
Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab September 2026 haben Familien in der Region die Möglichkeit, ein Gastkind aus den USA für ein ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.
42 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms „PPP“ reisen diesen Herbst mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Die jungen US-Amerikaner lernen die deutsche Kultur und Sprache kennen, knüpfen neue Freundschaften und erweitern ihren Horizont. Zwischen den Gastkindern und ihren Gastfamilien entstehen nicht selten lebenslange Freundschaften.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein einjähriges Austauschprogramm und Stipendium, das 1983 durch den US-Kongress und den Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Das PPP hat über den kulturellen Austausch eine Vertiefung der Freundschaft zwischen den USA und Deutschland zum Ziel.
So kommt im Herbst zum Beispiel Isaac nach Deutschland und freut sich schon sehr auf den Austausch. Isaac liebt Taekwondo und engagiert sich in der zivilen Luftpatrouille.
Gemeinsam mit AFS sucht Bundestagsmitglied Stefan Zierke Familien, die Isaac oder einen anderen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchten. Zierke erklärt: „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie, die diese bereichernde Erfahrung machen möchte, trägt zum interkulturellen Dialog in der Region bei“.
Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, alleinstehende Personen, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können einem internationalen Gastkind ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.
Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austauschs von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, aber auch die AFS-Geschäftsstelle, die über eine telefonische Hotline rund um die Uhr erreichbar ist.
Interessierte, die einen PPP-Stipendiaten ab September 2026 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilie/
Stefan Zierke (MdB)
AfD-Landratskandidat schwänzt Stadtverordnetenversammlung. Wahlkampf wichtiger als kommunale Verantwortung.
Barnim / Eberswalde
Bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung am Dienstag fehlte der AfD-Landratskandidat und Fraktionsvorsitzende seiner AfD-Stadtfraktion Matthäus Mikolaszek. Auch der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete war nicht anwesend. Zeitgleich machten beide Wahlkampf in Ahrensfelde und luden zum Treffen mit Beatrix von Storch ein. Hier zeigt sich: Wahlkampf ist dem AfD-Kandidaten wichtiger als seine kommunale Verantwortung als Stadtverordneter. Der Barnimer SPD-Vorsitzende Kurt Fischer kritisiert diese Prioritätensetzung scharf und verurteilt das verantwortungslose Handeln.
„Während wir in der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung diese Woche intensiv über die Zukunft unseres Schwimmbades baff diskutiert, neue Baubeschlüsse gefasst und die Planung einer Eberswalder Tourismuskonzeption 2035 auf den Weg gebracht haben, ist der gewählte Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der AfD Herr Mikolaszek als Landratskandidat lieber im Wahlkampf bei Bier und Bratwurst in Ahrensfelde. Was ist das für ein Verständnis von Verantwortung? Auch in der heißen Wahlkampfphase sollte die kommunalpolitische Aufgabe, für die man ja auch von Bürgerinnen und Bürgern gewählt wurde, vorgehen. Wahlkampf kann man dann auch zu anderen Zeiten machen.
Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich bei der ein oder anderen kommunalpolitischen Sitzung entschuldigen muss. Am Ende ist es ja auch ein Ehrenamt, welches wir in unserer freien Zeit ausfüllen. Auch bei mir kollidiert manchmal zeitlich meine Verantwortung als Landtagsabgeordneter mit der als Stadtverordneter. Aber wann und wo ich Wahlkampf mache, habe ich als Kandidat selbst in der Hand. Dafür dann einfach bewusst die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung mit wichtigen Beschlüssen zu schwänzen, empfinde ich als dreist und verantwortungslos gegenüber den eigenen Wählerinnen und Wählern. Da hielte ich ein Eingeständnis von Herrn Mikolaszek für angebracht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Während unser SPD-Kandidat Daniel Kurth auch in der Stichwahl seine Verantwortung als Landrat umfassend ausfüllt und diese Verantwortung vor die Zeit für Wahlkampf stellt, ist ein solcher Arbeitsethos bei Herrn Mikolaszek anscheinend leider nicht vorhanden. Landrat Daniel Kurth konnte ich am Tag der Stadtverordnetenversammlung vormittags bei der Eröffnung der Kinderschutzambulanz antreffen – ein Projekt, welches der Landkreis unter seiner Führung maßgeblich unterstützt hat und welches für den Kinderschutz in unserer Region eine wichtige Ergänzung sein wird. Der AfD-Landratskandidat fehlt am Nachmittag des gleichen Tages bei der Stadtverordnetenversammlung und genießt den Wahlkampf lieber bei Bratwurst und Bier. Das sollte man wissen, wenn man am 10. Mai zur Stichwahl sein Kreuz setzt.
Die Ironie der Geschichte: Ohne ihren Fraktionsvorsitzenden agiert die restliche AfD-Stadtfraktion in Eberswalde dann auch gleich völlig kopflos und stimmt Anträgen gegen ihre eigene Parteiprogrammatik zu. Während die Partei den Klimawandel weitestgehend leugnet, stimmt sie auf einmal einem Antrag zu, welches ein großes Klimaanpassungsprogramm für unseren Park am Weidendamm umsetzt. Erster Satz der Sachverhaltsdarstellung des Antrages: ‚Die Folgen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetterextreme nehmen stetig zu.‘ Schön, dass sich die Eberswalder AfD dem nun auch anschließt“, so der Vorsitzende der SPD Barnim und Eberswalder Stadtverordnete für die Fraktion SPD | Bürger für Eberswalde, Kurt Fischer.
Hintergrund:
Während die Stadtverordnetenversammlung am 28. April um 17.00 Uhr in Eberswalde startete, war der Eberswalde AfD-Fraktionsvorsitzende Matthäus Mikolaszek und sein Kollege und AfD-Landtagsabgeordnete Roman Kuffert ab 18.30 Uhr in Ahrensfelde bei einem AfD-Bürgerdialog unter anderem mit der Berliner AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch und erschien nicht in Eberswalde. Die AfD war bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung zeitgleich mit sechs von neun Stadtverordneten vertreten.
Kurt Fischer (MdL)
Bürokratieabbau, Smart-Stores und Landärzteförderung
Potsdam / Eberswalde
Im April-Plenum am 22. und 23. April hat der Landtag Brandenburg mehrere Gesetze beschlossen, die Brandenburg voranbringen und auch einen konkreten Mehrwert für den Barnim haben. Dabei geht es unter anderem um schnellere Berufungen an Hochschulen, mehr Versorgungsmöglichkeiten auf dem Land, weitere Fortschritte beim Bürokratieabbau und die Förderung der Gesundheitsversorgung der Zukunft durch die Einführung einer Landärztequote.
„Die neue Landesregierung aus SPD und CDU hat sofort mit der Arbeit für unser Brandenburg begonnen. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche wichtige Gesetze und Vorlagen in den Brandenburger Landtag eingebracht und in den letzten Plenarsitzungen beschlossen. Dazu zählen Anträge zu mehr Schutz bei digitaler Gewalt, Verbesserungen für den Justizvollzug und modernen Regeln für unsere Ordnungsbehörden.
Die beschlossenen Gesetze und Gesetzentwürfe haben in diesem Zusammenhang alle einen praktischen Mehrwert für unseren Landkreis Barnim. Mit dem Entwurf des modernsten Hochschulgesetzes Deutschlands stärken wir unsere Hochschullandschaft und bauen deutlich Bürokratie ab. Das unterstützt auch beispielsweise die Arbeit unserer Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
Mit einem weiteren Bürokratieabbaugesetz konnten ebenso kluge Erleichterungen umgesetzt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, werden etwa Anglerinnen und Angler entlastet, in dem Fischereischeine künftig digital vorgelegt werden können, Kinder unter acht Jahren unter Aufsicht eines Erwachsenen am Angeln beteiligt werden dürfen und für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre die Fischereiabgabe entfällt.
Auch unsere Gesetze zum Thema Smart-Stores und Landärzteförderung sind gut für den Barnim. Mit der Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes ermöglichen wir erstmals das vollautomatisierte Verkaufsstellen, die nicht dauerhaft Personal brauchen, auch außerhalb der klassischen Ladenöffnungszeiten offen sein dürfen. Das ermöglicht gerade im ländlichen Raum neue Geschäftsmodelle, die dezentral das Einkaufen ermöglichen und auch den Vertrieb regionaler Produkte erleichtern. Ich bin überzeugt davon, dass solche Möglichkeiten gerade in Ecken wie dem Amt Britz-Chorin-Oderberg oder in der Schorfheide neue tolle Möglichkeiten eröffnet, die sicher zahlreich genutzt werden.
Und mit unserem Gesetz zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung in Brandenburg sorgen wir dafür, dass es zukünftig eine Landärztequote an unserer Medizinischen Universität Lausitz geben wird. Damit verpflichten sich dann jeweils zehn Prozent der Studierenden in den kommenden Jahrgängen nach ihrem Studium zunächst in Regionen mit großen Bedarfen tätig zu werden. Das wird perspektivisch bei Versorgungslücken hilfreich sein. Außerdem wird die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erleichtert. Wenn ich beispielsweise auf die intensiv laufende Debatte zur gesundheitlichen Versorgung in meiner Heimatstadt Eberswalde blicke, bin ich umso mehr überzeugt davon, dass wir hier als Landtag hilfreiche Weichenstellungen für unsere Region vorgenommen haben.
All diese Maßnahmen und Gesetz zeigen. Die neue Koalition arbeitet intensiv, vertrauensvoll und geräuschlos. Die Produktivität werden wir weiter aufrechterhalten und für Brandenburg verlässlich liefern. Politik aus der politischen Mitte aus Verantwortung für Brandenburg. Ganz so, wie wir es uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete für Eberswalde, Joachimsthal und die Schorfheide und Vorsitzender der SPD Barnim Kurt Fischer.
Kurt Fischer (MdL)
.

Potsdam / Eberswalde
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg setzt ihre Dialogreihe „Politik vor Ort“ fort und kommt am 29. April nach Eberswalde. Ziel des Formats ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen und aktuelle politische Vorhaben offen zu diskutieren.
Gastgeber ist der Landtagsabgeordnete Kurt Fischer, der sich besonders freut, die Veranstaltung in seiner Heimatstadt durchführen zu können. Als Gesprächspartner wird zudem der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Scheetz, vor Ort sein. In dieser Funktion ist er einer der zentralen Akteure innerhalb der Fraktion und bringt umfassende Einblicke in die Arbeit des Landtages mit.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Themen der Landespolitik: beispielsweise die Inhalte des neuen Koalitionsvertrages, geplante Maßnahmen zum Bürokratieabbau sowie die anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt des Landes Brandenburg. Darüber hinaus sind alle Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Anliegen einzubringen.
Das Veranstaltungsformat verzichtet bewusst auf lange Vorträge und setzt stattdessen auf direkten Austausch und offene Diskussion. „Ich lade alle Barnimerinnen und Barnimer herzlich ein, am 29. April vorbeizukommen und mit uns in den Dialog zu treten. Egal ob konkrete Fragen, Kritik oder einfach Interesse an der Landespolitik – bringen Sie Ihre Themen gerne mit. Wir wollen zuhören und gemeinsam diskutieren. Ohne lange Vorträge, dafür mit offenem Austausch auf Augenhöhe. Denn gute Politik entsteht nicht im Alleingang, sondern im regelmäßigen und intensiven Dialog mit den Menschen vor Ort“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer.
Die Veranstaltung im Überblick:
· Wann: 29. April, 18:30 Uhr
· Wo: Thinkfarm Eberswalde (Eisenbahnstraße 92/93, 16225 Eberswalde)
· Verpflegung: Getränke und Snacks werden bereitgestellt
Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail an buero.kurt.fischer@mdl.brandenburg.de oder telefonisch unter 0155 61498309 gebeten.
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Filmvorführung mit Diskussion: Kurt Fischer lädt zu „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ nach Joachimsthal ein.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro Brandenburg am Freitag, den 8. Mai 2026, zu einer besonderen Filmvorführung mit anschließendem Gespräch in das Kulturhaus Heidekrug in Joachimsthal ein. Gezeigt wird der Film „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ des Regisseurs Offer Avnon. Beginn der Veranstaltung ist um 19:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film begibt sich auf eine eindrückliche Reise entlang der Spuren der Shoah – von Deutschland über Polen bis nach Israel. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven und Begegnungen, die sich mit Erinnerung, Verantwortung und dem Fortwirken des Holocaust in der Gegenwart intensiv auseinandersetzen.
Im Anschluss an die Vorführung sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, gemeinsam mit dem Regisseur Offer Avnon sowie Kurt Fischer über die Bedeutung von Erinnerungskultur, die aktuelle politische Lage und den zunehmenden Antisemitismus in der Gegenwart zu diskutieren. Dabei soll auch die Frage im Mittelpunkt stehen, welche Verantwortung Politik und Zivilgesellschaft heute tragen und was die Gesellschaft jetzt tun kann.
Kurt Fischer erklärt dazu: „Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder sichtbarer wird, ist es wichtiger denn je, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten. Der Film bietet einen eindrucksvollen Zugang zu diesen Fragen – und ich freue mich auf den gemeinsamen und offenen Austausch im Anschluss.“
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Brandenburg statt. Neben der Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur geplant, moderiert durch den Landtagsabgeordneten Kurt Fischer.
Veranstaltungsdetails:
· Veranstaltungsort: Kulturhaus Heidekrug, Brunoldstraße 1, 16247 Joachimsthal
· Am Freitag, 08. Mai 2026, ab 19:15 Uhr
· Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
· Der Eintritt ist frei
Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten gesucht – Bundestagsmitglied Stefan Zierke unterstützt interkulturellen Austausch im Wahlkreis
Berlin / Uckermark / Barnim
Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab September 2026 haben Familien in der Region die Möglichkeit, ein Gastkind aus den USA für ein ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.
42 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms „PPP“ reisen diesen Herbst mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Die jungen US-Amerikaner lernen die deutsche Kultur und Sprache kennen, knüpfen neue Freundschaften und erweitern ihren Horizont. Zwischen den Gastkindern und ihren Gastfamilien entstehen nicht selten lebenslange Freundschaften.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein einjähriges Austauschprogramm und Stipendium, das 1983 durch den US-Kongress und den Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Das PPP hat über den kulturellen Austausch eine Vertiefung der Freundschaft zwischen den USA und Deutschland zum Ziel.
So kommt im Herbst zum Beispiel Isaac nach Deutschland und freut sich schon sehr auf den Austausch. Isaac liebt Taekwondo und engagiert sich in der zivilen Luftpatrouille.
Gemeinsam mit AFS sucht Bundestagsmitglied Stefan Zierke Familien, die Isaac oder einen anderen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchten. Zierke erklärt: „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie, die diese bereichernde Erfahrung machen möchte, trägt zum interkulturellen Dialog in der Region bei“.
Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, alleinstehende Personen, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können einem internationalen Gastkind ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.
Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austauschs von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, aber auch die AFS-Geschäftsstelle, die über eine telefonische Hotline rund um die Uhr erreichbar ist.
Interessierte, die einen PPP-Stipendiaten ab September 2026 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilie/
Stefan Zierke (MdB)
AfD-Landratskandidat schwänzt Stadtverordnetenversammlung. Wahlkampf wichtiger als kommunale Verantwortung.
Barnim / Eberswalde
Bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung am Dienstag fehlte der AfD-Landratskandidat und Fraktionsvorsitzende seiner AfD-Stadtfraktion Matthäus Mikolaszek. Auch der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete war nicht anwesend. Zeitgleich machten beide Wahlkampf in Ahrensfelde und luden zum Treffen mit Beatrix von Storch ein. Hier zeigt sich: Wahlkampf ist dem AfD-Kandidaten wichtiger als seine kommunale Verantwortung als Stadtverordneter. Der Barnimer SPD-Vorsitzende Kurt Fischer kritisiert diese Prioritätensetzung scharf und verurteilt das verantwortungslose Handeln.
„Während wir in der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung diese Woche intensiv über die Zukunft unseres Schwimmbades baff diskutiert, neue Baubeschlüsse gefasst und die Planung einer Eberswalder Tourismuskonzeption 2035 auf den Weg gebracht haben, ist der gewählte Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der AfD Herr Mikolaszek als Landratskandidat lieber im Wahlkampf bei Bier und Bratwurst in Ahrensfelde. Was ist das für ein Verständnis von Verantwortung? Auch in der heißen Wahlkampfphase sollte die kommunalpolitische Aufgabe, für die man ja auch von Bürgerinnen und Bürgern gewählt wurde, vorgehen. Wahlkampf kann man dann auch zu anderen Zeiten machen.
Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich bei der ein oder anderen kommunalpolitischen Sitzung entschuldigen muss. Am Ende ist es ja auch ein Ehrenamt, welches wir in unserer freien Zeit ausfüllen. Auch bei mir kollidiert manchmal zeitlich meine Verantwortung als Landtagsabgeordneter mit der als Stadtverordneter. Aber wann und wo ich Wahlkampf mache, habe ich als Kandidat selbst in der Hand. Dafür dann einfach bewusst die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung mit wichtigen Beschlüssen zu schwänzen, empfinde ich als dreist und verantwortungslos gegenüber den eigenen Wählerinnen und Wählern. Da hielte ich ein Eingeständnis von Herrn Mikolaszek für angebracht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Während unser SPD-Kandidat Daniel Kurth auch in der Stichwahl seine Verantwortung als Landrat umfassend ausfüllt und diese Verantwortung vor die Zeit für Wahlkampf stellt, ist ein solcher Arbeitsethos bei Herrn Mikolaszek anscheinend leider nicht vorhanden. Landrat Daniel Kurth konnte ich am Tag der Stadtverordnetenversammlung vormittags bei der Eröffnung der Kinderschutzambulanz antreffen – ein Projekt, welches der Landkreis unter seiner Führung maßgeblich unterstützt hat und welches für den Kinderschutz in unserer Region eine wichtige Ergänzung sein wird. Der AfD-Landratskandidat fehlt am Nachmittag des gleichen Tages bei der Stadtverordnetenversammlung und genießt den Wahlkampf lieber bei Bratwurst und Bier. Das sollte man wissen, wenn man am 10. Mai zur Stichwahl sein Kreuz setzt.
Die Ironie der Geschichte: Ohne ihren Fraktionsvorsitzenden agiert die restliche AfD-Stadtfraktion in Eberswalde dann auch gleich völlig kopflos und stimmt Anträgen gegen ihre eigene Parteiprogrammatik zu. Während die Partei den Klimawandel weitestgehend leugnet, stimmt sie auf einmal einem Antrag zu, welches ein großes Klimaanpassungsprogramm für unseren Park am Weidendamm umsetzt. Erster Satz der Sachverhaltsdarstellung des Antrages: ‚Die Folgen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetterextreme nehmen stetig zu.‘ Schön, dass sich die Eberswalder AfD dem nun auch anschließt“, so der Vorsitzende der SPD Barnim und Eberswalder Stadtverordnete für die Fraktion SPD | Bürger für Eberswalde, Kurt Fischer.
Hintergrund:
Während die Stadtverordnetenversammlung am 28. April um 17.00 Uhr in Eberswalde startete, war der Eberswalde AfD-Fraktionsvorsitzende Matthäus Mikolaszek und sein Kollege und AfD-Landtagsabgeordnete Roman Kuffert ab 18.30 Uhr in Ahrensfelde bei einem AfD-Bürgerdialog unter anderem mit der Berliner AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch und erschien nicht in Eberswalde. Die AfD war bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung zeitgleich mit sechs von neun Stadtverordneten vertreten.
Kurt Fischer (MdL)
Bürokratieabbau, Smart-Stores und Landärzteförderung
Potsdam / Eberswalde
Im April-Plenum am 22. und 23. April hat der Landtag Brandenburg mehrere Gesetze beschlossen, die Brandenburg voranbringen und auch einen konkreten Mehrwert für den Barnim haben. Dabei geht es unter anderem um schnellere Berufungen an Hochschulen, mehr Versorgungsmöglichkeiten auf dem Land, weitere Fortschritte beim Bürokratieabbau und die Förderung der Gesundheitsversorgung der Zukunft durch die Einführung einer Landärztequote.
„Die neue Landesregierung aus SPD und CDU hat sofort mit der Arbeit für unser Brandenburg begonnen. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche wichtige Gesetze und Vorlagen in den Brandenburger Landtag eingebracht und in den letzten Plenarsitzungen beschlossen. Dazu zählen Anträge zu mehr Schutz bei digitaler Gewalt, Verbesserungen für den Justizvollzug und modernen Regeln für unsere Ordnungsbehörden.
Die beschlossenen Gesetze und Gesetzentwürfe haben in diesem Zusammenhang alle einen praktischen Mehrwert für unseren Landkreis Barnim. Mit dem Entwurf des modernsten Hochschulgesetzes Deutschlands stärken wir unsere Hochschullandschaft und bauen deutlich Bürokratie ab. Das unterstützt auch beispielsweise die Arbeit unserer Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
Mit einem weiteren Bürokratieabbaugesetz konnten ebenso kluge Erleichterungen umgesetzt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, werden etwa Anglerinnen und Angler entlastet, in dem Fischereischeine künftig digital vorgelegt werden können, Kinder unter acht Jahren unter Aufsicht eines Erwachsenen am Angeln beteiligt werden dürfen und für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre die Fischereiabgabe entfällt.
Auch unsere Gesetze zum Thema Smart-Stores und Landärzteförderung sind gut für den Barnim. Mit der Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes ermöglichen wir erstmals das vollautomatisierte Verkaufsstellen, die nicht dauerhaft Personal brauchen, auch außerhalb der klassischen Ladenöffnungszeiten offen sein dürfen. Das ermöglicht gerade im ländlichen Raum neue Geschäftsmodelle, die dezentral das Einkaufen ermöglichen und auch den Vertrieb regionaler Produkte erleichtern. Ich bin überzeugt davon, dass solche Möglichkeiten gerade in Ecken wie dem Amt Britz-Chorin-Oderberg oder in der Schorfheide neue tolle Möglichkeiten eröffnet, die sicher zahlreich genutzt werden.
Und mit unserem Gesetz zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung in Brandenburg sorgen wir dafür, dass es zukünftig eine Landärztequote an unserer Medizinischen Universität Lausitz geben wird. Damit verpflichten sich dann jeweils zehn Prozent der Studierenden in den kommenden Jahrgängen nach ihrem Studium zunächst in Regionen mit großen Bedarfen tätig zu werden. Das wird perspektivisch bei Versorgungslücken hilfreich sein. Außerdem wird die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erleichtert. Wenn ich beispielsweise auf die intensiv laufende Debatte zur gesundheitlichen Versorgung in meiner Heimatstadt Eberswalde blicke, bin ich umso mehr überzeugt davon, dass wir hier als Landtag hilfreiche Weichenstellungen für unsere Region vorgenommen haben.
All diese Maßnahmen und Gesetz zeigen. Die neue Koalition arbeitet intensiv, vertrauensvoll und geräuschlos. Die Produktivität werden wir weiter aufrechterhalten und für Brandenburg verlässlich liefern. Politik aus der politischen Mitte aus Verantwortung für Brandenburg. Ganz so, wie wir es uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete für Eberswalde, Joachimsthal und die Schorfheide und Vorsitzender der SPD Barnim Kurt Fischer.
Kurt Fischer (MdL)
.

Potsdam / Eberswalde
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg setzt ihre Dialogreihe „Politik vor Ort“ fort und kommt am 29. April nach Eberswalde. Ziel des Formats ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen und aktuelle politische Vorhaben offen zu diskutieren.
Gastgeber ist der Landtagsabgeordnete Kurt Fischer, der sich besonders freut, die Veranstaltung in seiner Heimatstadt durchführen zu können. Als Gesprächspartner wird zudem der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Scheetz, vor Ort sein. In dieser Funktion ist er einer der zentralen Akteure innerhalb der Fraktion und bringt umfassende Einblicke in die Arbeit des Landtages mit.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Themen der Landespolitik: beispielsweise die Inhalte des neuen Koalitionsvertrages, geplante Maßnahmen zum Bürokratieabbau sowie die anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt des Landes Brandenburg. Darüber hinaus sind alle Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Anliegen einzubringen.
Das Veranstaltungsformat verzichtet bewusst auf lange Vorträge und setzt stattdessen auf direkten Austausch und offene Diskussion. „Ich lade alle Barnimerinnen und Barnimer herzlich ein, am 29. April vorbeizukommen und mit uns in den Dialog zu treten. Egal ob konkrete Fragen, Kritik oder einfach Interesse an der Landespolitik – bringen Sie Ihre Themen gerne mit. Wir wollen zuhören und gemeinsam diskutieren. Ohne lange Vorträge, dafür mit offenem Austausch auf Augenhöhe. Denn gute Politik entsteht nicht im Alleingang, sondern im regelmäßigen und intensiven Dialog mit den Menschen vor Ort“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer.
Die Veranstaltung im Überblick:
· Wann: 29. April, 18:30 Uhr
· Wo: Thinkfarm Eberswalde (Eisenbahnstraße 92/93, 16225 Eberswalde)
· Verpflegung: Getränke und Snacks werden bereitgestellt
Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail an buero.kurt.fischer@mdl.brandenburg.de oder telefonisch unter 0155 61498309 gebeten.
.

Filmvorführung mit Diskussion: Kurt Fischer lädt zu „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ nach Joachimsthal ein.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro Brandenburg am Freitag, den 8. Mai 2026, zu einer besonderen Filmvorführung mit anschließendem Gespräch in das Kulturhaus Heidekrug in Joachimsthal ein. Gezeigt wird der Film „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ des Regisseurs Offer Avnon. Beginn der Veranstaltung ist um 19:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film begibt sich auf eine eindrückliche Reise entlang der Spuren der Shoah – von Deutschland über Polen bis nach Israel. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven und Begegnungen, die sich mit Erinnerung, Verantwortung und dem Fortwirken des Holocaust in der Gegenwart intensiv auseinandersetzen.
Im Anschluss an die Vorführung sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, gemeinsam mit dem Regisseur Offer Avnon sowie Kurt Fischer über die Bedeutung von Erinnerungskultur, die aktuelle politische Lage und den zunehmenden Antisemitismus in der Gegenwart zu diskutieren. Dabei soll auch die Frage im Mittelpunkt stehen, welche Verantwortung Politik und Zivilgesellschaft heute tragen und was die Gesellschaft jetzt tun kann.
Kurt Fischer erklärt dazu: „Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder sichtbarer wird, ist es wichtiger denn je, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten. Der Film bietet einen eindrucksvollen Zugang zu diesen Fragen – und ich freue mich auf den gemeinsamen und offenen Austausch im Anschluss.“
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Brandenburg statt. Neben der Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur geplant, moderiert durch den Landtagsabgeordneten Kurt Fischer.
Veranstaltungsdetails:
· Veranstaltungsort: Kulturhaus Heidekrug, Brunoldstraße 1, 16247 Joachimsthal
· Am Freitag, 08. Mai 2026, ab 19:15 Uhr
· Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
· Der Eintritt ist frei
Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten gesucht – Bundestagsmitglied Stefan Zierke unterstützt interkulturellen Austausch im Wahlkreis
Berlin / Uckermark / Barnim
Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab September 2026 haben Familien in der Region die Möglichkeit, ein Gastkind aus den USA für ein ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.
42 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms „PPP“ reisen diesen Herbst mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Die jungen US-Amerikaner lernen die deutsche Kultur und Sprache kennen, knüpfen neue Freundschaften und erweitern ihren Horizont. Zwischen den Gastkindern und ihren Gastfamilien entstehen nicht selten lebenslange Freundschaften.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein einjähriges Austauschprogramm und Stipendium, das 1983 durch den US-Kongress und den Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Das PPP hat über den kulturellen Austausch eine Vertiefung der Freundschaft zwischen den USA und Deutschland zum Ziel.
So kommt im Herbst zum Beispiel Isaac nach Deutschland und freut sich schon sehr auf den Austausch. Isaac liebt Taekwondo und engagiert sich in der zivilen Luftpatrouille.
Gemeinsam mit AFS sucht Bundestagsmitglied Stefan Zierke Familien, die Isaac oder einen anderen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchten. Zierke erklärt: „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie, die diese bereichernde Erfahrung machen möchte, trägt zum interkulturellen Dialog in der Region bei“.
Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, alleinstehende Personen, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können einem internationalen Gastkind ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.
Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austauschs von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, aber auch die AFS-Geschäftsstelle, die über eine telefonische Hotline rund um die Uhr erreichbar ist.
Interessierte, die einen PPP-Stipendiaten ab September 2026 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilie/
Stefan Zierke (MdB)
AfD-Landratskandidat schwänzt Stadtverordnetenversammlung. Wahlkampf wichtiger als kommunale Verantwortung.
Barnim / Eberswalde
Bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung am Dienstag fehlte der AfD-Landratskandidat und Fraktionsvorsitzende seiner AfD-Stadtfraktion Matthäus Mikolaszek. Auch der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete war nicht anwesend. Zeitgleich machten beide Wahlkampf in Ahrensfelde und luden zum Treffen mit Beatrix von Storch ein. Hier zeigt sich: Wahlkampf ist dem AfD-Kandidaten wichtiger als seine kommunale Verantwortung als Stadtverordneter. Der Barnimer SPD-Vorsitzende Kurt Fischer kritisiert diese Prioritätensetzung scharf und verurteilt das verantwortungslose Handeln.
„Während wir in der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung diese Woche intensiv über die Zukunft unseres Schwimmbades baff diskutiert, neue Baubeschlüsse gefasst und die Planung einer Eberswalder Tourismuskonzeption 2035 auf den Weg gebracht haben, ist der gewählte Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der AfD Herr Mikolaszek als Landratskandidat lieber im Wahlkampf bei Bier und Bratwurst in Ahrensfelde. Was ist das für ein Verständnis von Verantwortung? Auch in der heißen Wahlkampfphase sollte die kommunalpolitische Aufgabe, für die man ja auch von Bürgerinnen und Bürgern gewählt wurde, vorgehen. Wahlkampf kann man dann auch zu anderen Zeiten machen.
Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich bei der ein oder anderen kommunalpolitischen Sitzung entschuldigen muss. Am Ende ist es ja auch ein Ehrenamt, welches wir in unserer freien Zeit ausfüllen. Auch bei mir kollidiert manchmal zeitlich meine Verantwortung als Landtagsabgeordneter mit der als Stadtverordneter. Aber wann und wo ich Wahlkampf mache, habe ich als Kandidat selbst in der Hand. Dafür dann einfach bewusst die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung mit wichtigen Beschlüssen zu schwänzen, empfinde ich als dreist und verantwortungslos gegenüber den eigenen Wählerinnen und Wählern. Da hielte ich ein Eingeständnis von Herrn Mikolaszek für angebracht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Während unser SPD-Kandidat Daniel Kurth auch in der Stichwahl seine Verantwortung als Landrat umfassend ausfüllt und diese Verantwortung vor die Zeit für Wahlkampf stellt, ist ein solcher Arbeitsethos bei Herrn Mikolaszek anscheinend leider nicht vorhanden. Landrat Daniel Kurth konnte ich am Tag der Stadtverordnetenversammlung vormittags bei der Eröffnung der Kinderschutzambulanz antreffen – ein Projekt, welches der Landkreis unter seiner Führung maßgeblich unterstützt hat und welches für den Kinderschutz in unserer Region eine wichtige Ergänzung sein wird. Der AfD-Landratskandidat fehlt am Nachmittag des gleichen Tages bei der Stadtverordnetenversammlung und genießt den Wahlkampf lieber bei Bratwurst und Bier. Das sollte man wissen, wenn man am 10. Mai zur Stichwahl sein Kreuz setzt.
Die Ironie der Geschichte: Ohne ihren Fraktionsvorsitzenden agiert die restliche AfD-Stadtfraktion in Eberswalde dann auch gleich völlig kopflos und stimmt Anträgen gegen ihre eigene Parteiprogrammatik zu. Während die Partei den Klimawandel weitestgehend leugnet, stimmt sie auf einmal einem Antrag zu, welches ein großes Klimaanpassungsprogramm für unseren Park am Weidendamm umsetzt. Erster Satz der Sachverhaltsdarstellung des Antrages: ‚Die Folgen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetterextreme nehmen stetig zu.‘ Schön, dass sich die Eberswalder AfD dem nun auch anschließt“, so der Vorsitzende der SPD Barnim und Eberswalder Stadtverordnete für die Fraktion SPD | Bürger für Eberswalde, Kurt Fischer.
Hintergrund:
Während die Stadtverordnetenversammlung am 28. April um 17.00 Uhr in Eberswalde startete, war der Eberswalde AfD-Fraktionsvorsitzende Matthäus Mikolaszek und sein Kollege und AfD-Landtagsabgeordnete Roman Kuffert ab 18.30 Uhr in Ahrensfelde bei einem AfD-Bürgerdialog unter anderem mit der Berliner AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch und erschien nicht in Eberswalde. Die AfD war bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung zeitgleich mit sechs von neun Stadtverordneten vertreten.
Kurt Fischer (MdL)
Bürokratieabbau, Smart-Stores und Landärzteförderung
Potsdam / Eberswalde
Im April-Plenum am 22. und 23. April hat der Landtag Brandenburg mehrere Gesetze beschlossen, die Brandenburg voranbringen und auch einen konkreten Mehrwert für den Barnim haben. Dabei geht es unter anderem um schnellere Berufungen an Hochschulen, mehr Versorgungsmöglichkeiten auf dem Land, weitere Fortschritte beim Bürokratieabbau und die Förderung der Gesundheitsversorgung der Zukunft durch die Einführung einer Landärztequote.
„Die neue Landesregierung aus SPD und CDU hat sofort mit der Arbeit für unser Brandenburg begonnen. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche wichtige Gesetze und Vorlagen in den Brandenburger Landtag eingebracht und in den letzten Plenarsitzungen beschlossen. Dazu zählen Anträge zu mehr Schutz bei digitaler Gewalt, Verbesserungen für den Justizvollzug und modernen Regeln für unsere Ordnungsbehörden.
Die beschlossenen Gesetze und Gesetzentwürfe haben in diesem Zusammenhang alle einen praktischen Mehrwert für unseren Landkreis Barnim. Mit dem Entwurf des modernsten Hochschulgesetzes Deutschlands stärken wir unsere Hochschullandschaft und bauen deutlich Bürokratie ab. Das unterstützt auch beispielsweise die Arbeit unserer Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
Mit einem weiteren Bürokratieabbaugesetz konnten ebenso kluge Erleichterungen umgesetzt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, werden etwa Anglerinnen und Angler entlastet, in dem Fischereischeine künftig digital vorgelegt werden können, Kinder unter acht Jahren unter Aufsicht eines Erwachsenen am Angeln beteiligt werden dürfen und für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre die Fischereiabgabe entfällt.
Auch unsere Gesetze zum Thema Smart-Stores und Landärzteförderung sind gut für den Barnim. Mit der Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes ermöglichen wir erstmals das vollautomatisierte Verkaufsstellen, die nicht dauerhaft Personal brauchen, auch außerhalb der klassischen Ladenöffnungszeiten offen sein dürfen. Das ermöglicht gerade im ländlichen Raum neue Geschäftsmodelle, die dezentral das Einkaufen ermöglichen und auch den Vertrieb regionaler Produkte erleichtern. Ich bin überzeugt davon, dass solche Möglichkeiten gerade in Ecken wie dem Amt Britz-Chorin-Oderberg oder in der Schorfheide neue tolle Möglichkeiten eröffnet, die sicher zahlreich genutzt werden.
Und mit unserem Gesetz zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung in Brandenburg sorgen wir dafür, dass es zukünftig eine Landärztequote an unserer Medizinischen Universität Lausitz geben wird. Damit verpflichten sich dann jeweils zehn Prozent der Studierenden in den kommenden Jahrgängen nach ihrem Studium zunächst in Regionen mit großen Bedarfen tätig zu werden. Das wird perspektivisch bei Versorgungslücken hilfreich sein. Außerdem wird die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erleichtert. Wenn ich beispielsweise auf die intensiv laufende Debatte zur gesundheitlichen Versorgung in meiner Heimatstadt Eberswalde blicke, bin ich umso mehr überzeugt davon, dass wir hier als Landtag hilfreiche Weichenstellungen für unsere Region vorgenommen haben.
All diese Maßnahmen und Gesetz zeigen. Die neue Koalition arbeitet intensiv, vertrauensvoll und geräuschlos. Die Produktivität werden wir weiter aufrechterhalten und für Brandenburg verlässlich liefern. Politik aus der politischen Mitte aus Verantwortung für Brandenburg. Ganz so, wie wir es uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete für Eberswalde, Joachimsthal und die Schorfheide und Vorsitzender der SPD Barnim Kurt Fischer.
Kurt Fischer (MdL)
.

Potsdam / Eberswalde
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg setzt ihre Dialogreihe „Politik vor Ort“ fort und kommt am 29. April nach Eberswalde. Ziel des Formats ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen und aktuelle politische Vorhaben offen zu diskutieren.
Gastgeber ist der Landtagsabgeordnete Kurt Fischer, der sich besonders freut, die Veranstaltung in seiner Heimatstadt durchführen zu können. Als Gesprächspartner wird zudem der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Scheetz, vor Ort sein. In dieser Funktion ist er einer der zentralen Akteure innerhalb der Fraktion und bringt umfassende Einblicke in die Arbeit des Landtages mit.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Themen der Landespolitik: beispielsweise die Inhalte des neuen Koalitionsvertrages, geplante Maßnahmen zum Bürokratieabbau sowie die anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt des Landes Brandenburg. Darüber hinaus sind alle Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Anliegen einzubringen.
Das Veranstaltungsformat verzichtet bewusst auf lange Vorträge und setzt stattdessen auf direkten Austausch und offene Diskussion. „Ich lade alle Barnimerinnen und Barnimer herzlich ein, am 29. April vorbeizukommen und mit uns in den Dialog zu treten. Egal ob konkrete Fragen, Kritik oder einfach Interesse an der Landespolitik – bringen Sie Ihre Themen gerne mit. Wir wollen zuhören und gemeinsam diskutieren. Ohne lange Vorträge, dafür mit offenem Austausch auf Augenhöhe. Denn gute Politik entsteht nicht im Alleingang, sondern im regelmäßigen und intensiven Dialog mit den Menschen vor Ort“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer.
Die Veranstaltung im Überblick:
· Wann: 29. April, 18:30 Uhr
· Wo: Thinkfarm Eberswalde (Eisenbahnstraße 92/93, 16225 Eberswalde)
· Verpflegung: Getränke und Snacks werden bereitgestellt
Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail an buero.kurt.fischer@mdl.brandenburg.de oder telefonisch unter 0155 61498309 gebeten.
.

Filmvorführung mit Diskussion: Kurt Fischer lädt zu „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ nach Joachimsthal ein.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro Brandenburg am Freitag, den 8. Mai 2026, zu einer besonderen Filmvorführung mit anschließendem Gespräch in das Kulturhaus Heidekrug in Joachimsthal ein. Gezeigt wird der Film „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ des Regisseurs Offer Avnon. Beginn der Veranstaltung ist um 19:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film begibt sich auf eine eindrückliche Reise entlang der Spuren der Shoah – von Deutschland über Polen bis nach Israel. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven und Begegnungen, die sich mit Erinnerung, Verantwortung und dem Fortwirken des Holocaust in der Gegenwart intensiv auseinandersetzen.
Im Anschluss an die Vorführung sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, gemeinsam mit dem Regisseur Offer Avnon sowie Kurt Fischer über die Bedeutung von Erinnerungskultur, die aktuelle politische Lage und den zunehmenden Antisemitismus in der Gegenwart zu diskutieren. Dabei soll auch die Frage im Mittelpunkt stehen, welche Verantwortung Politik und Zivilgesellschaft heute tragen und was die Gesellschaft jetzt tun kann.
Kurt Fischer erklärt dazu: „Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder sichtbarer wird, ist es wichtiger denn je, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten. Der Film bietet einen eindrucksvollen Zugang zu diesen Fragen – und ich freue mich auf den gemeinsamen und offenen Austausch im Anschluss.“
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Brandenburg statt. Neben der Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur geplant, moderiert durch den Landtagsabgeordneten Kurt Fischer.
Veranstaltungsdetails:
· Veranstaltungsort: Kulturhaus Heidekrug, Brunoldstraße 1, 16247 Joachimsthal
· Am Freitag, 08. Mai 2026, ab 19:15 Uhr
· Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
· Der Eintritt ist frei
Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten gesucht – Bundestagsmitglied Stefan Zierke unterstützt interkulturellen Austausch im Wahlkreis
Berlin / Uckermark / Barnim
Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab September 2026 haben Familien in der Region die Möglichkeit, ein Gastkind aus den USA für ein ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.
42 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms „PPP“ reisen diesen Herbst mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Die jungen US-Amerikaner lernen die deutsche Kultur und Sprache kennen, knüpfen neue Freundschaften und erweitern ihren Horizont. Zwischen den Gastkindern und ihren Gastfamilien entstehen nicht selten lebenslange Freundschaften.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein einjähriges Austauschprogramm und Stipendium, das 1983 durch den US-Kongress und den Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Das PPP hat über den kulturellen Austausch eine Vertiefung der Freundschaft zwischen den USA und Deutschland zum Ziel.
So kommt im Herbst zum Beispiel Isaac nach Deutschland und freut sich schon sehr auf den Austausch. Isaac liebt Taekwondo und engagiert sich in der zivilen Luftpatrouille.
Gemeinsam mit AFS sucht Bundestagsmitglied Stefan Zierke Familien, die Isaac oder einen anderen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchten. Zierke erklärt: „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie, die diese bereichernde Erfahrung machen möchte, trägt zum interkulturellen Dialog in der Region bei“.
Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, alleinstehende Personen, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können einem internationalen Gastkind ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.
Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austauschs von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, aber auch die AFS-Geschäftsstelle, die über eine telefonische Hotline rund um die Uhr erreichbar ist.
Interessierte, die einen PPP-Stipendiaten ab September 2026 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilie/
Stefan Zierke (MdB)
AfD-Landratskandidat schwänzt Stadtverordnetenversammlung. Wahlkampf wichtiger als kommunale Verantwortung.
Barnim / Eberswalde
Bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung am Dienstag fehlte der AfD-Landratskandidat und Fraktionsvorsitzende seiner AfD-Stadtfraktion Matthäus Mikolaszek. Auch der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete war nicht anwesend. Zeitgleich machten beide Wahlkampf in Ahrensfelde und luden zum Treffen mit Beatrix von Storch ein. Hier zeigt sich: Wahlkampf ist dem AfD-Kandidaten wichtiger als seine kommunale Verantwortung als Stadtverordneter. Der Barnimer SPD-Vorsitzende Kurt Fischer kritisiert diese Prioritätensetzung scharf und verurteilt das verantwortungslose Handeln.
„Während wir in der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung diese Woche intensiv über die Zukunft unseres Schwimmbades baff diskutiert, neue Baubeschlüsse gefasst und die Planung einer Eberswalder Tourismuskonzeption 2035 auf den Weg gebracht haben, ist der gewählte Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der AfD Herr Mikolaszek als Landratskandidat lieber im Wahlkampf bei Bier und Bratwurst in Ahrensfelde. Was ist das für ein Verständnis von Verantwortung? Auch in der heißen Wahlkampfphase sollte die kommunalpolitische Aufgabe, für die man ja auch von Bürgerinnen und Bürgern gewählt wurde, vorgehen. Wahlkampf kann man dann auch zu anderen Zeiten machen.
Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich bei der ein oder anderen kommunalpolitischen Sitzung entschuldigen muss. Am Ende ist es ja auch ein Ehrenamt, welches wir in unserer freien Zeit ausfüllen. Auch bei mir kollidiert manchmal zeitlich meine Verantwortung als Landtagsabgeordneter mit der als Stadtverordneter. Aber wann und wo ich Wahlkampf mache, habe ich als Kandidat selbst in der Hand. Dafür dann einfach bewusst die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung mit wichtigen Beschlüssen zu schwänzen, empfinde ich als dreist und verantwortungslos gegenüber den eigenen Wählerinnen und Wählern. Da hielte ich ein Eingeständnis von Herrn Mikolaszek für angebracht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Während unser SPD-Kandidat Daniel Kurth auch in der Stichwahl seine Verantwortung als Landrat umfassend ausfüllt und diese Verantwortung vor die Zeit für Wahlkampf stellt, ist ein solcher Arbeitsethos bei Herrn Mikolaszek anscheinend leider nicht vorhanden. Landrat Daniel Kurth konnte ich am Tag der Stadtverordnetenversammlung vormittags bei der Eröffnung der Kinderschutzambulanz antreffen – ein Projekt, welches der Landkreis unter seiner Führung maßgeblich unterstützt hat und welches für den Kinderschutz in unserer Region eine wichtige Ergänzung sein wird. Der AfD-Landratskandidat fehlt am Nachmittag des gleichen Tages bei der Stadtverordnetenversammlung und genießt den Wahlkampf lieber bei Bratwurst und Bier. Das sollte man wissen, wenn man am 10. Mai zur Stichwahl sein Kreuz setzt.
Die Ironie der Geschichte: Ohne ihren Fraktionsvorsitzenden agiert die restliche AfD-Stadtfraktion in Eberswalde dann auch gleich völlig kopflos und stimmt Anträgen gegen ihre eigene Parteiprogrammatik zu. Während die Partei den Klimawandel weitestgehend leugnet, stimmt sie auf einmal einem Antrag zu, welches ein großes Klimaanpassungsprogramm für unseren Park am Weidendamm umsetzt. Erster Satz der Sachverhaltsdarstellung des Antrages: ‚Die Folgen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetterextreme nehmen stetig zu.‘ Schön, dass sich die Eberswalder AfD dem nun auch anschließt“, so der Vorsitzende der SPD Barnim und Eberswalder Stadtverordnete für die Fraktion SPD | Bürger für Eberswalde, Kurt Fischer.
Hintergrund:
Während die Stadtverordnetenversammlung am 28. April um 17.00 Uhr in Eberswalde startete, war der Eberswalde AfD-Fraktionsvorsitzende Matthäus Mikolaszek und sein Kollege und AfD-Landtagsabgeordnete Roman Kuffert ab 18.30 Uhr in Ahrensfelde bei einem AfD-Bürgerdialog unter anderem mit der Berliner AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch und erschien nicht in Eberswalde. Die AfD war bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung zeitgleich mit sechs von neun Stadtverordneten vertreten.
Kurt Fischer (MdL)
Bürokratieabbau, Smart-Stores und Landärzteförderung
Potsdam / Eberswalde
Im April-Plenum am 22. und 23. April hat der Landtag Brandenburg mehrere Gesetze beschlossen, die Brandenburg voranbringen und auch einen konkreten Mehrwert für den Barnim haben. Dabei geht es unter anderem um schnellere Berufungen an Hochschulen, mehr Versorgungsmöglichkeiten auf dem Land, weitere Fortschritte beim Bürokratieabbau und die Förderung der Gesundheitsversorgung der Zukunft durch die Einführung einer Landärztequote.
„Die neue Landesregierung aus SPD und CDU hat sofort mit der Arbeit für unser Brandenburg begonnen. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche wichtige Gesetze und Vorlagen in den Brandenburger Landtag eingebracht und in den letzten Plenarsitzungen beschlossen. Dazu zählen Anträge zu mehr Schutz bei digitaler Gewalt, Verbesserungen für den Justizvollzug und modernen Regeln für unsere Ordnungsbehörden.
Die beschlossenen Gesetze und Gesetzentwürfe haben in diesem Zusammenhang alle einen praktischen Mehrwert für unseren Landkreis Barnim. Mit dem Entwurf des modernsten Hochschulgesetzes Deutschlands stärken wir unsere Hochschullandschaft und bauen deutlich Bürokratie ab. Das unterstützt auch beispielsweise die Arbeit unserer Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
Mit einem weiteren Bürokratieabbaugesetz konnten ebenso kluge Erleichterungen umgesetzt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, werden etwa Anglerinnen und Angler entlastet, in dem Fischereischeine künftig digital vorgelegt werden können, Kinder unter acht Jahren unter Aufsicht eines Erwachsenen am Angeln beteiligt werden dürfen und für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre die Fischereiabgabe entfällt.
Auch unsere Gesetze zum Thema Smart-Stores und Landärzteförderung sind gut für den Barnim. Mit der Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes ermöglichen wir erstmals das vollautomatisierte Verkaufsstellen, die nicht dauerhaft Personal brauchen, auch außerhalb der klassischen Ladenöffnungszeiten offen sein dürfen. Das ermöglicht gerade im ländlichen Raum neue Geschäftsmodelle, die dezentral das Einkaufen ermöglichen und auch den Vertrieb regionaler Produkte erleichtern. Ich bin überzeugt davon, dass solche Möglichkeiten gerade in Ecken wie dem Amt Britz-Chorin-Oderberg oder in der Schorfheide neue tolle Möglichkeiten eröffnet, die sicher zahlreich genutzt werden.
Und mit unserem Gesetz zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung in Brandenburg sorgen wir dafür, dass es zukünftig eine Landärztequote an unserer Medizinischen Universität Lausitz geben wird. Damit verpflichten sich dann jeweils zehn Prozent der Studierenden in den kommenden Jahrgängen nach ihrem Studium zunächst in Regionen mit großen Bedarfen tätig zu werden. Das wird perspektivisch bei Versorgungslücken hilfreich sein. Außerdem wird die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erleichtert. Wenn ich beispielsweise auf die intensiv laufende Debatte zur gesundheitlichen Versorgung in meiner Heimatstadt Eberswalde blicke, bin ich umso mehr überzeugt davon, dass wir hier als Landtag hilfreiche Weichenstellungen für unsere Region vorgenommen haben.
All diese Maßnahmen und Gesetz zeigen. Die neue Koalition arbeitet intensiv, vertrauensvoll und geräuschlos. Die Produktivität werden wir weiter aufrechterhalten und für Brandenburg verlässlich liefern. Politik aus der politischen Mitte aus Verantwortung für Brandenburg. Ganz so, wie wir es uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete für Eberswalde, Joachimsthal und die Schorfheide und Vorsitzender der SPD Barnim Kurt Fischer.
Kurt Fischer (MdL)
.

Potsdam / Eberswalde
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg setzt ihre Dialogreihe „Politik vor Ort“ fort und kommt am 29. April nach Eberswalde. Ziel des Formats ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen und aktuelle politische Vorhaben offen zu diskutieren.
Gastgeber ist der Landtagsabgeordnete Kurt Fischer, der sich besonders freut, die Veranstaltung in seiner Heimatstadt durchführen zu können. Als Gesprächspartner wird zudem der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Scheetz, vor Ort sein. In dieser Funktion ist er einer der zentralen Akteure innerhalb der Fraktion und bringt umfassende Einblicke in die Arbeit des Landtages mit.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Themen der Landespolitik: beispielsweise die Inhalte des neuen Koalitionsvertrages, geplante Maßnahmen zum Bürokratieabbau sowie die anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt des Landes Brandenburg. Darüber hinaus sind alle Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Anliegen einzubringen.
Das Veranstaltungsformat verzichtet bewusst auf lange Vorträge und setzt stattdessen auf direkten Austausch und offene Diskussion. „Ich lade alle Barnimerinnen und Barnimer herzlich ein, am 29. April vorbeizukommen und mit uns in den Dialog zu treten. Egal ob konkrete Fragen, Kritik oder einfach Interesse an der Landespolitik – bringen Sie Ihre Themen gerne mit. Wir wollen zuhören und gemeinsam diskutieren. Ohne lange Vorträge, dafür mit offenem Austausch auf Augenhöhe. Denn gute Politik entsteht nicht im Alleingang, sondern im regelmäßigen und intensiven Dialog mit den Menschen vor Ort“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer.
Die Veranstaltung im Überblick:
· Wann: 29. April, 18:30 Uhr
· Wo: Thinkfarm Eberswalde (Eisenbahnstraße 92/93, 16225 Eberswalde)
· Verpflegung: Getränke und Snacks werden bereitgestellt
Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail an buero.kurt.fischer@mdl.brandenburg.de oder telefonisch unter 0155 61498309 gebeten.
.

Filmvorführung mit Diskussion: Kurt Fischer lädt zu „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ nach Joachimsthal ein.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro Brandenburg am Freitag, den 8. Mai 2026, zu einer besonderen Filmvorführung mit anschließendem Gespräch in das Kulturhaus Heidekrug in Joachimsthal ein. Gezeigt wird der Film „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ des Regisseurs Offer Avnon. Beginn der Veranstaltung ist um 19:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film begibt sich auf eine eindrückliche Reise entlang der Spuren der Shoah – von Deutschland über Polen bis nach Israel. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven und Begegnungen, die sich mit Erinnerung, Verantwortung und dem Fortwirken des Holocaust in der Gegenwart intensiv auseinandersetzen.
Im Anschluss an die Vorführung sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, gemeinsam mit dem Regisseur Offer Avnon sowie Kurt Fischer über die Bedeutung von Erinnerungskultur, die aktuelle politische Lage und den zunehmenden Antisemitismus in der Gegenwart zu diskutieren. Dabei soll auch die Frage im Mittelpunkt stehen, welche Verantwortung Politik und Zivilgesellschaft heute tragen und was die Gesellschaft jetzt tun kann.
Kurt Fischer erklärt dazu: „Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder sichtbarer wird, ist es wichtiger denn je, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten. Der Film bietet einen eindrucksvollen Zugang zu diesen Fragen – und ich freue mich auf den gemeinsamen und offenen Austausch im Anschluss.“
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Brandenburg statt. Neben der Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur geplant, moderiert durch den Landtagsabgeordneten Kurt Fischer.
Veranstaltungsdetails:
· Veranstaltungsort: Kulturhaus Heidekrug, Brunoldstraße 1, 16247 Joachimsthal
· Am Freitag, 08. Mai 2026, ab 19:15 Uhr
· Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
· Der Eintritt ist frei
Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten gesucht – Bundestagsmitglied Stefan Zierke unterstützt interkulturellen Austausch im Wahlkreis
Berlin / Uckermark / Barnim
Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab September 2026 haben Familien in der Region die Möglichkeit, ein Gastkind aus den USA für ein ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.
42 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms „PPP“ reisen diesen Herbst mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Die jungen US-Amerikaner lernen die deutsche Kultur und Sprache kennen, knüpfen neue Freundschaften und erweitern ihren Horizont. Zwischen den Gastkindern und ihren Gastfamilien entstehen nicht selten lebenslange Freundschaften.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein einjähriges Austauschprogramm und Stipendium, das 1983 durch den US-Kongress und den Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Das PPP hat über den kulturellen Austausch eine Vertiefung der Freundschaft zwischen den USA und Deutschland zum Ziel.
So kommt im Herbst zum Beispiel Isaac nach Deutschland und freut sich schon sehr auf den Austausch. Isaac liebt Taekwondo und engagiert sich in der zivilen Luftpatrouille.
Gemeinsam mit AFS sucht Bundestagsmitglied Stefan Zierke Familien, die Isaac oder einen anderen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchten. Zierke erklärt: „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie, die diese bereichernde Erfahrung machen möchte, trägt zum interkulturellen Dialog in der Region bei“.
Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, alleinstehende Personen, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können einem internationalen Gastkind ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.
Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austauschs von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, aber auch die AFS-Geschäftsstelle, die über eine telefonische Hotline rund um die Uhr erreichbar ist.
Interessierte, die einen PPP-Stipendiaten ab September 2026 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilie/
Stefan Zierke (MdB)
AfD-Landratskandidat schwänzt Stadtverordnetenversammlung. Wahlkampf wichtiger als kommunale Verantwortung.
Barnim / Eberswalde
Bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung am Dienstag fehlte der AfD-Landratskandidat und Fraktionsvorsitzende seiner AfD-Stadtfraktion Matthäus Mikolaszek. Auch der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete war nicht anwesend. Zeitgleich machten beide Wahlkampf in Ahrensfelde und luden zum Treffen mit Beatrix von Storch ein. Hier zeigt sich: Wahlkampf ist dem AfD-Kandidaten wichtiger als seine kommunale Verantwortung als Stadtverordneter. Der Barnimer SPD-Vorsitzende Kurt Fischer kritisiert diese Prioritätensetzung scharf und verurteilt das verantwortungslose Handeln.
„Während wir in der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung diese Woche intensiv über die Zukunft unseres Schwimmbades baff diskutiert, neue Baubeschlüsse gefasst und die Planung einer Eberswalder Tourismuskonzeption 2035 auf den Weg gebracht haben, ist der gewählte Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der AfD Herr Mikolaszek als Landratskandidat lieber im Wahlkampf bei Bier und Bratwurst in Ahrensfelde. Was ist das für ein Verständnis von Verantwortung? Auch in der heißen Wahlkampfphase sollte die kommunalpolitische Aufgabe, für die man ja auch von Bürgerinnen und Bürgern gewählt wurde, vorgehen. Wahlkampf kann man dann auch zu anderen Zeiten machen.
Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich bei der ein oder anderen kommunalpolitischen Sitzung entschuldigen muss. Am Ende ist es ja auch ein Ehrenamt, welches wir in unserer freien Zeit ausfüllen. Auch bei mir kollidiert manchmal zeitlich meine Verantwortung als Landtagsabgeordneter mit der als Stadtverordneter. Aber wann und wo ich Wahlkampf mache, habe ich als Kandidat selbst in der Hand. Dafür dann einfach bewusst die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung mit wichtigen Beschlüssen zu schwänzen, empfinde ich als dreist und verantwortungslos gegenüber den eigenen Wählerinnen und Wählern. Da hielte ich ein Eingeständnis von Herrn Mikolaszek für angebracht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Während unser SPD-Kandidat Daniel Kurth auch in der Stichwahl seine Verantwortung als Landrat umfassend ausfüllt und diese Verantwortung vor die Zeit für Wahlkampf stellt, ist ein solcher Arbeitsethos bei Herrn Mikolaszek anscheinend leider nicht vorhanden. Landrat Daniel Kurth konnte ich am Tag der Stadtverordnetenversammlung vormittags bei der Eröffnung der Kinderschutzambulanz antreffen – ein Projekt, welches der Landkreis unter seiner Führung maßgeblich unterstützt hat und welches für den Kinderschutz in unserer Region eine wichtige Ergänzung sein wird. Der AfD-Landratskandidat fehlt am Nachmittag des gleichen Tages bei der Stadtverordnetenversammlung und genießt den Wahlkampf lieber bei Bratwurst und Bier. Das sollte man wissen, wenn man am 10. Mai zur Stichwahl sein Kreuz setzt.
Die Ironie der Geschichte: Ohne ihren Fraktionsvorsitzenden agiert die restliche AfD-Stadtfraktion in Eberswalde dann auch gleich völlig kopflos und stimmt Anträgen gegen ihre eigene Parteiprogrammatik zu. Während die Partei den Klimawandel weitestgehend leugnet, stimmt sie auf einmal einem Antrag zu, welches ein großes Klimaanpassungsprogramm für unseren Park am Weidendamm umsetzt. Erster Satz der Sachverhaltsdarstellung des Antrages: ‚Die Folgen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetterextreme nehmen stetig zu.‘ Schön, dass sich die Eberswalder AfD dem nun auch anschließt“, so der Vorsitzende der SPD Barnim und Eberswalder Stadtverordnete für die Fraktion SPD | Bürger für Eberswalde, Kurt Fischer.
Hintergrund:
Während die Stadtverordnetenversammlung am 28. April um 17.00 Uhr in Eberswalde startete, war der Eberswalde AfD-Fraktionsvorsitzende Matthäus Mikolaszek und sein Kollege und AfD-Landtagsabgeordnete Roman Kuffert ab 18.30 Uhr in Ahrensfelde bei einem AfD-Bürgerdialog unter anderem mit der Berliner AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch und erschien nicht in Eberswalde. Die AfD war bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung zeitgleich mit sechs von neun Stadtverordneten vertreten.
Kurt Fischer (MdL)
Bürokratieabbau, Smart-Stores und Landärzteförderung
Potsdam / Eberswalde
Im April-Plenum am 22. und 23. April hat der Landtag Brandenburg mehrere Gesetze beschlossen, die Brandenburg voranbringen und auch einen konkreten Mehrwert für den Barnim haben. Dabei geht es unter anderem um schnellere Berufungen an Hochschulen, mehr Versorgungsmöglichkeiten auf dem Land, weitere Fortschritte beim Bürokratieabbau und die Förderung der Gesundheitsversorgung der Zukunft durch die Einführung einer Landärztequote.
„Die neue Landesregierung aus SPD und CDU hat sofort mit der Arbeit für unser Brandenburg begonnen. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche wichtige Gesetze und Vorlagen in den Brandenburger Landtag eingebracht und in den letzten Plenarsitzungen beschlossen. Dazu zählen Anträge zu mehr Schutz bei digitaler Gewalt, Verbesserungen für den Justizvollzug und modernen Regeln für unsere Ordnungsbehörden.
Die beschlossenen Gesetze und Gesetzentwürfe haben in diesem Zusammenhang alle einen praktischen Mehrwert für unseren Landkreis Barnim. Mit dem Entwurf des modernsten Hochschulgesetzes Deutschlands stärken wir unsere Hochschullandschaft und bauen deutlich Bürokratie ab. Das unterstützt auch beispielsweise die Arbeit unserer Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
Mit einem weiteren Bürokratieabbaugesetz konnten ebenso kluge Erleichterungen umgesetzt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, werden etwa Anglerinnen und Angler entlastet, in dem Fischereischeine künftig digital vorgelegt werden können, Kinder unter acht Jahren unter Aufsicht eines Erwachsenen am Angeln beteiligt werden dürfen und für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre die Fischereiabgabe entfällt.
Auch unsere Gesetze zum Thema Smart-Stores und Landärzteförderung sind gut für den Barnim. Mit der Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes ermöglichen wir erstmals das vollautomatisierte Verkaufsstellen, die nicht dauerhaft Personal brauchen, auch außerhalb der klassischen Ladenöffnungszeiten offen sein dürfen. Das ermöglicht gerade im ländlichen Raum neue Geschäftsmodelle, die dezentral das Einkaufen ermöglichen und auch den Vertrieb regionaler Produkte erleichtern. Ich bin überzeugt davon, dass solche Möglichkeiten gerade in Ecken wie dem Amt Britz-Chorin-Oderberg oder in der Schorfheide neue tolle Möglichkeiten eröffnet, die sicher zahlreich genutzt werden.
Und mit unserem Gesetz zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung in Brandenburg sorgen wir dafür, dass es zukünftig eine Landärztequote an unserer Medizinischen Universität Lausitz geben wird. Damit verpflichten sich dann jeweils zehn Prozent der Studierenden in den kommenden Jahrgängen nach ihrem Studium zunächst in Regionen mit großen Bedarfen tätig zu werden. Das wird perspektivisch bei Versorgungslücken hilfreich sein. Außerdem wird die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erleichtert. Wenn ich beispielsweise auf die intensiv laufende Debatte zur gesundheitlichen Versorgung in meiner Heimatstadt Eberswalde blicke, bin ich umso mehr überzeugt davon, dass wir hier als Landtag hilfreiche Weichenstellungen für unsere Region vorgenommen haben.
All diese Maßnahmen und Gesetz zeigen. Die neue Koalition arbeitet intensiv, vertrauensvoll und geräuschlos. Die Produktivität werden wir weiter aufrechterhalten und für Brandenburg verlässlich liefern. Politik aus der politischen Mitte aus Verantwortung für Brandenburg. Ganz so, wie wir es uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete für Eberswalde, Joachimsthal und die Schorfheide und Vorsitzender der SPD Barnim Kurt Fischer.
Kurt Fischer (MdL)
.

Potsdam / Eberswalde
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg setzt ihre Dialogreihe „Politik vor Ort“ fort und kommt am 29. April nach Eberswalde. Ziel des Formats ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen und aktuelle politische Vorhaben offen zu diskutieren.
Gastgeber ist der Landtagsabgeordnete Kurt Fischer, der sich besonders freut, die Veranstaltung in seiner Heimatstadt durchführen zu können. Als Gesprächspartner wird zudem der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Scheetz, vor Ort sein. In dieser Funktion ist er einer der zentralen Akteure innerhalb der Fraktion und bringt umfassende Einblicke in die Arbeit des Landtages mit.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Themen der Landespolitik: beispielsweise die Inhalte des neuen Koalitionsvertrages, geplante Maßnahmen zum Bürokratieabbau sowie die anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt des Landes Brandenburg. Darüber hinaus sind alle Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Anliegen einzubringen.
Das Veranstaltungsformat verzichtet bewusst auf lange Vorträge und setzt stattdessen auf direkten Austausch und offene Diskussion. „Ich lade alle Barnimerinnen und Barnimer herzlich ein, am 29. April vorbeizukommen und mit uns in den Dialog zu treten. Egal ob konkrete Fragen, Kritik oder einfach Interesse an der Landespolitik – bringen Sie Ihre Themen gerne mit. Wir wollen zuhören und gemeinsam diskutieren. Ohne lange Vorträge, dafür mit offenem Austausch auf Augenhöhe. Denn gute Politik entsteht nicht im Alleingang, sondern im regelmäßigen und intensiven Dialog mit den Menschen vor Ort“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer.
Die Veranstaltung im Überblick:
· Wann: 29. April, 18:30 Uhr
· Wo: Thinkfarm Eberswalde (Eisenbahnstraße 92/93, 16225 Eberswalde)
· Verpflegung: Getränke und Snacks werden bereitgestellt
Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail an buero.kurt.fischer@mdl.brandenburg.de oder telefonisch unter 0155 61498309 gebeten.
.

Filmvorführung mit Diskussion: Kurt Fischer lädt zu „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ nach Joachimsthal ein.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro Brandenburg am Freitag, den 8. Mai 2026, zu einer besonderen Filmvorführung mit anschließendem Gespräch in das Kulturhaus Heidekrug in Joachimsthal ein. Gezeigt wird der Film „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ des Regisseurs Offer Avnon. Beginn der Veranstaltung ist um 19:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film begibt sich auf eine eindrückliche Reise entlang der Spuren der Shoah – von Deutschland über Polen bis nach Israel. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven und Begegnungen, die sich mit Erinnerung, Verantwortung und dem Fortwirken des Holocaust in der Gegenwart intensiv auseinandersetzen.
Im Anschluss an die Vorführung sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, gemeinsam mit dem Regisseur Offer Avnon sowie Kurt Fischer über die Bedeutung von Erinnerungskultur, die aktuelle politische Lage und den zunehmenden Antisemitismus in der Gegenwart zu diskutieren. Dabei soll auch die Frage im Mittelpunkt stehen, welche Verantwortung Politik und Zivilgesellschaft heute tragen und was die Gesellschaft jetzt tun kann.
Kurt Fischer erklärt dazu: „Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder sichtbarer wird, ist es wichtiger denn je, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten. Der Film bietet einen eindrucksvollen Zugang zu diesen Fragen – und ich freue mich auf den gemeinsamen und offenen Austausch im Anschluss.“
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Brandenburg statt. Neben der Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur geplant, moderiert durch den Landtagsabgeordneten Kurt Fischer.
Veranstaltungsdetails:
· Veranstaltungsort: Kulturhaus Heidekrug, Brunoldstraße 1, 16247 Joachimsthal
· Am Freitag, 08. Mai 2026, ab 19:15 Uhr
· Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
· Der Eintritt ist frei
Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten gesucht – Bundestagsmitglied Stefan Zierke unterstützt interkulturellen Austausch im Wahlkreis
Berlin / Uckermark / Barnim
Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab September 2026 haben Familien in der Region die Möglichkeit, ein Gastkind aus den USA für ein ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.
42 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms „PPP“ reisen diesen Herbst mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Die jungen US-Amerikaner lernen die deutsche Kultur und Sprache kennen, knüpfen neue Freundschaften und erweitern ihren Horizont. Zwischen den Gastkindern und ihren Gastfamilien entstehen nicht selten lebenslange Freundschaften.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein einjähriges Austauschprogramm und Stipendium, das 1983 durch den US-Kongress und den Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Das PPP hat über den kulturellen Austausch eine Vertiefung der Freundschaft zwischen den USA und Deutschland zum Ziel.
So kommt im Herbst zum Beispiel Isaac nach Deutschland und freut sich schon sehr auf den Austausch. Isaac liebt Taekwondo und engagiert sich in der zivilen Luftpatrouille.
Gemeinsam mit AFS sucht Bundestagsmitglied Stefan Zierke Familien, die Isaac oder einen anderen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchten. Zierke erklärt: „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie, die diese bereichernde Erfahrung machen möchte, trägt zum interkulturellen Dialog in der Region bei“.
Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, alleinstehende Personen, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können einem internationalen Gastkind ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.
Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austauschs von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, aber auch die AFS-Geschäftsstelle, die über eine telefonische Hotline rund um die Uhr erreichbar ist.
Interessierte, die einen PPP-Stipendiaten ab September 2026 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilie/
Stefan Zierke (MdB)
AfD-Landratskandidat schwänzt Stadtverordnetenversammlung. Wahlkampf wichtiger als kommunale Verantwortung.
Barnim / Eberswalde
Bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung am Dienstag fehlte der AfD-Landratskandidat und Fraktionsvorsitzende seiner AfD-Stadtfraktion Matthäus Mikolaszek. Auch der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete war nicht anwesend. Zeitgleich machten beide Wahlkampf in Ahrensfelde und luden zum Treffen mit Beatrix von Storch ein. Hier zeigt sich: Wahlkampf ist dem AfD-Kandidaten wichtiger als seine kommunale Verantwortung als Stadtverordneter. Der Barnimer SPD-Vorsitzende Kurt Fischer kritisiert diese Prioritätensetzung scharf und verurteilt das verantwortungslose Handeln.
„Während wir in der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung diese Woche intensiv über die Zukunft unseres Schwimmbades baff diskutiert, neue Baubeschlüsse gefasst und die Planung einer Eberswalder Tourismuskonzeption 2035 auf den Weg gebracht haben, ist der gewählte Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der AfD Herr Mikolaszek als Landratskandidat lieber im Wahlkampf bei Bier und Bratwurst in Ahrensfelde. Was ist das für ein Verständnis von Verantwortung? Auch in der heißen Wahlkampfphase sollte die kommunalpolitische Aufgabe, für die man ja auch von Bürgerinnen und Bürgern gewählt wurde, vorgehen. Wahlkampf kann man dann auch zu anderen Zeiten machen.
Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich bei der ein oder anderen kommunalpolitischen Sitzung entschuldigen muss. Am Ende ist es ja auch ein Ehrenamt, welches wir in unserer freien Zeit ausfüllen. Auch bei mir kollidiert manchmal zeitlich meine Verantwortung als Landtagsabgeordneter mit der als Stadtverordneter. Aber wann und wo ich Wahlkampf mache, habe ich als Kandidat selbst in der Hand. Dafür dann einfach bewusst die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung mit wichtigen Beschlüssen zu schwänzen, empfinde ich als dreist und verantwortungslos gegenüber den eigenen Wählerinnen und Wählern. Da hielte ich ein Eingeständnis von Herrn Mikolaszek für angebracht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Während unser SPD-Kandidat Daniel Kurth auch in der Stichwahl seine Verantwortung als Landrat umfassend ausfüllt und diese Verantwortung vor die Zeit für Wahlkampf stellt, ist ein solcher Arbeitsethos bei Herrn Mikolaszek anscheinend leider nicht vorhanden. Landrat Daniel Kurth konnte ich am Tag der Stadtverordnetenversammlung vormittags bei der Eröffnung der Kinderschutzambulanz antreffen – ein Projekt, welches der Landkreis unter seiner Führung maßgeblich unterstützt hat und welches für den Kinderschutz in unserer Region eine wichtige Ergänzung sein wird. Der AfD-Landratskandidat fehlt am Nachmittag des gleichen Tages bei der Stadtverordnetenversammlung und genießt den Wahlkampf lieber bei Bratwurst und Bier. Das sollte man wissen, wenn man am 10. Mai zur Stichwahl sein Kreuz setzt.
Die Ironie der Geschichte: Ohne ihren Fraktionsvorsitzenden agiert die restliche AfD-Stadtfraktion in Eberswalde dann auch gleich völlig kopflos und stimmt Anträgen gegen ihre eigene Parteiprogrammatik zu. Während die Partei den Klimawandel weitestgehend leugnet, stimmt sie auf einmal einem Antrag zu, welches ein großes Klimaanpassungsprogramm für unseren Park am Weidendamm umsetzt. Erster Satz der Sachverhaltsdarstellung des Antrages: ‚Die Folgen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetterextreme nehmen stetig zu.‘ Schön, dass sich die Eberswalder AfD dem nun auch anschließt“, so der Vorsitzende der SPD Barnim und Eberswalder Stadtverordnete für die Fraktion SPD | Bürger für Eberswalde, Kurt Fischer.
Hintergrund:
Während die Stadtverordnetenversammlung am 28. April um 17.00 Uhr in Eberswalde startete, war der Eberswalde AfD-Fraktionsvorsitzende Matthäus Mikolaszek und sein Kollege und AfD-Landtagsabgeordnete Roman Kuffert ab 18.30 Uhr in Ahrensfelde bei einem AfD-Bürgerdialog unter anderem mit der Berliner AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch und erschien nicht in Eberswalde. Die AfD war bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung zeitgleich mit sechs von neun Stadtverordneten vertreten.
Kurt Fischer (MdL)
Bürokratieabbau, Smart-Stores und Landärzteförderung
Potsdam / Eberswalde
Im April-Plenum am 22. und 23. April hat der Landtag Brandenburg mehrere Gesetze beschlossen, die Brandenburg voranbringen und auch einen konkreten Mehrwert für den Barnim haben. Dabei geht es unter anderem um schnellere Berufungen an Hochschulen, mehr Versorgungsmöglichkeiten auf dem Land, weitere Fortschritte beim Bürokratieabbau und die Förderung der Gesundheitsversorgung der Zukunft durch die Einführung einer Landärztequote.
„Die neue Landesregierung aus SPD und CDU hat sofort mit der Arbeit für unser Brandenburg begonnen. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche wichtige Gesetze und Vorlagen in den Brandenburger Landtag eingebracht und in den letzten Plenarsitzungen beschlossen. Dazu zählen Anträge zu mehr Schutz bei digitaler Gewalt, Verbesserungen für den Justizvollzug und modernen Regeln für unsere Ordnungsbehörden.
Die beschlossenen Gesetze und Gesetzentwürfe haben in diesem Zusammenhang alle einen praktischen Mehrwert für unseren Landkreis Barnim. Mit dem Entwurf des modernsten Hochschulgesetzes Deutschlands stärken wir unsere Hochschullandschaft und bauen deutlich Bürokratie ab. Das unterstützt auch beispielsweise die Arbeit unserer Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
Mit einem weiteren Bürokratieabbaugesetz konnten ebenso kluge Erleichterungen umgesetzt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, werden etwa Anglerinnen und Angler entlastet, in dem Fischereischeine künftig digital vorgelegt werden können, Kinder unter acht Jahren unter Aufsicht eines Erwachsenen am Angeln beteiligt werden dürfen und für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre die Fischereiabgabe entfällt.
Auch unsere Gesetze zum Thema Smart-Stores und Landärzteförderung sind gut für den Barnim. Mit der Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes ermöglichen wir erstmals das vollautomatisierte Verkaufsstellen, die nicht dauerhaft Personal brauchen, auch außerhalb der klassischen Ladenöffnungszeiten offen sein dürfen. Das ermöglicht gerade im ländlichen Raum neue Geschäftsmodelle, die dezentral das Einkaufen ermöglichen und auch den Vertrieb regionaler Produkte erleichtern. Ich bin überzeugt davon, dass solche Möglichkeiten gerade in Ecken wie dem Amt Britz-Chorin-Oderberg oder in der Schorfheide neue tolle Möglichkeiten eröffnet, die sicher zahlreich genutzt werden.
Und mit unserem Gesetz zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung in Brandenburg sorgen wir dafür, dass es zukünftig eine Landärztequote an unserer Medizinischen Universität Lausitz geben wird. Damit verpflichten sich dann jeweils zehn Prozent der Studierenden in den kommenden Jahrgängen nach ihrem Studium zunächst in Regionen mit großen Bedarfen tätig zu werden. Das wird perspektivisch bei Versorgungslücken hilfreich sein. Außerdem wird die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erleichtert. Wenn ich beispielsweise auf die intensiv laufende Debatte zur gesundheitlichen Versorgung in meiner Heimatstadt Eberswalde blicke, bin ich umso mehr überzeugt davon, dass wir hier als Landtag hilfreiche Weichenstellungen für unsere Region vorgenommen haben.
All diese Maßnahmen und Gesetz zeigen. Die neue Koalition arbeitet intensiv, vertrauensvoll und geräuschlos. Die Produktivität werden wir weiter aufrechterhalten und für Brandenburg verlässlich liefern. Politik aus der politischen Mitte aus Verantwortung für Brandenburg. Ganz so, wie wir es uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete für Eberswalde, Joachimsthal und die Schorfheide und Vorsitzender der SPD Barnim Kurt Fischer.
Kurt Fischer (MdL)
.

Potsdam / Eberswalde
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg setzt ihre Dialogreihe „Politik vor Ort“ fort und kommt am 29. April nach Eberswalde. Ziel des Formats ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen und aktuelle politische Vorhaben offen zu diskutieren.
Gastgeber ist der Landtagsabgeordnete Kurt Fischer, der sich besonders freut, die Veranstaltung in seiner Heimatstadt durchführen zu können. Als Gesprächspartner wird zudem der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Scheetz, vor Ort sein. In dieser Funktion ist er einer der zentralen Akteure innerhalb der Fraktion und bringt umfassende Einblicke in die Arbeit des Landtages mit.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Themen der Landespolitik: beispielsweise die Inhalte des neuen Koalitionsvertrages, geplante Maßnahmen zum Bürokratieabbau sowie die anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt des Landes Brandenburg. Darüber hinaus sind alle Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Anliegen einzubringen.
Das Veranstaltungsformat verzichtet bewusst auf lange Vorträge und setzt stattdessen auf direkten Austausch und offene Diskussion. „Ich lade alle Barnimerinnen und Barnimer herzlich ein, am 29. April vorbeizukommen und mit uns in den Dialog zu treten. Egal ob konkrete Fragen, Kritik oder einfach Interesse an der Landespolitik – bringen Sie Ihre Themen gerne mit. Wir wollen zuhören und gemeinsam diskutieren. Ohne lange Vorträge, dafür mit offenem Austausch auf Augenhöhe. Denn gute Politik entsteht nicht im Alleingang, sondern im regelmäßigen und intensiven Dialog mit den Menschen vor Ort“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer.
Die Veranstaltung im Überblick:
· Wann: 29. April, 18:30 Uhr
· Wo: Thinkfarm Eberswalde (Eisenbahnstraße 92/93, 16225 Eberswalde)
· Verpflegung: Getränke und Snacks werden bereitgestellt
Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail an buero.kurt.fischer@mdl.brandenburg.de oder telefonisch unter 0155 61498309 gebeten.
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Filmvorführung mit Diskussion: Kurt Fischer lädt zu „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ nach Joachimsthal ein.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro Brandenburg am Freitag, den 8. Mai 2026, zu einer besonderen Filmvorführung mit anschließendem Gespräch in das Kulturhaus Heidekrug in Joachimsthal ein. Gezeigt wird der Film „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ des Regisseurs Offer Avnon. Beginn der Veranstaltung ist um 19:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film begibt sich auf eine eindrückliche Reise entlang der Spuren der Shoah – von Deutschland über Polen bis nach Israel. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven und Begegnungen, die sich mit Erinnerung, Verantwortung und dem Fortwirken des Holocaust in der Gegenwart intensiv auseinandersetzen.
Im Anschluss an die Vorführung sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, gemeinsam mit dem Regisseur Offer Avnon sowie Kurt Fischer über die Bedeutung von Erinnerungskultur, die aktuelle politische Lage und den zunehmenden Antisemitismus in der Gegenwart zu diskutieren. Dabei soll auch die Frage im Mittelpunkt stehen, welche Verantwortung Politik und Zivilgesellschaft heute tragen und was die Gesellschaft jetzt tun kann.
Kurt Fischer erklärt dazu: „Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder sichtbarer wird, ist es wichtiger denn je, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten. Der Film bietet einen eindrucksvollen Zugang zu diesen Fragen – und ich freue mich auf den gemeinsamen und offenen Austausch im Anschluss.“
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Brandenburg statt. Neben der Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur geplant, moderiert durch den Landtagsabgeordneten Kurt Fischer.
Veranstaltungsdetails:
· Veranstaltungsort: Kulturhaus Heidekrug, Brunoldstraße 1, 16247 Joachimsthal
· Am Freitag, 08. Mai 2026, ab 19:15 Uhr
· Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
· Der Eintritt ist frei
Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten gesucht – Bundestagsmitglied Stefan Zierke unterstützt interkulturellen Austausch im Wahlkreis
Berlin / Uckermark / Barnim
Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab September 2026 haben Familien in der Region die Möglichkeit, ein Gastkind aus den USA für ein ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.
42 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms „PPP“ reisen diesen Herbst mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Die jungen US-Amerikaner lernen die deutsche Kultur und Sprache kennen, knüpfen neue Freundschaften und erweitern ihren Horizont. Zwischen den Gastkindern und ihren Gastfamilien entstehen nicht selten lebenslange Freundschaften.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein einjähriges Austauschprogramm und Stipendium, das 1983 durch den US-Kongress und den Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Das PPP hat über den kulturellen Austausch eine Vertiefung der Freundschaft zwischen den USA und Deutschland zum Ziel.
So kommt im Herbst zum Beispiel Isaac nach Deutschland und freut sich schon sehr auf den Austausch. Isaac liebt Taekwondo und engagiert sich in der zivilen Luftpatrouille.
Gemeinsam mit AFS sucht Bundestagsmitglied Stefan Zierke Familien, die Isaac oder einen anderen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchten. Zierke erklärt: „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie, die diese bereichernde Erfahrung machen möchte, trägt zum interkulturellen Dialog in der Region bei“.
Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, alleinstehende Personen, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können einem internationalen Gastkind ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.
Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austauschs von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, aber auch die AFS-Geschäftsstelle, die über eine telefonische Hotline rund um die Uhr erreichbar ist.
Interessierte, die einen PPP-Stipendiaten ab September 2026 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilie/
Stefan Zierke (MdB)
AfD-Landratskandidat schwänzt Stadtverordnetenversammlung. Wahlkampf wichtiger als kommunale Verantwortung.
Barnim / Eberswalde
Bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung am Dienstag fehlte der AfD-Landratskandidat und Fraktionsvorsitzende seiner AfD-Stadtfraktion Matthäus Mikolaszek. Auch der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete war nicht anwesend. Zeitgleich machten beide Wahlkampf in Ahrensfelde und luden zum Treffen mit Beatrix von Storch ein. Hier zeigt sich: Wahlkampf ist dem AfD-Kandidaten wichtiger als seine kommunale Verantwortung als Stadtverordneter. Der Barnimer SPD-Vorsitzende Kurt Fischer kritisiert diese Prioritätensetzung scharf und verurteilt das verantwortungslose Handeln.
„Während wir in der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung diese Woche intensiv über die Zukunft unseres Schwimmbades baff diskutiert, neue Baubeschlüsse gefasst und die Planung einer Eberswalder Tourismuskonzeption 2035 auf den Weg gebracht haben, ist der gewählte Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der AfD Herr Mikolaszek als Landratskandidat lieber im Wahlkampf bei Bier und Bratwurst in Ahrensfelde. Was ist das für ein Verständnis von Verantwortung? Auch in der heißen Wahlkampfphase sollte die kommunalpolitische Aufgabe, für die man ja auch von Bürgerinnen und Bürgern gewählt wurde, vorgehen. Wahlkampf kann man dann auch zu anderen Zeiten machen.
Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich bei der ein oder anderen kommunalpolitischen Sitzung entschuldigen muss. Am Ende ist es ja auch ein Ehrenamt, welches wir in unserer freien Zeit ausfüllen. Auch bei mir kollidiert manchmal zeitlich meine Verantwortung als Landtagsabgeordneter mit der als Stadtverordneter. Aber wann und wo ich Wahlkampf mache, habe ich als Kandidat selbst in der Hand. Dafür dann einfach bewusst die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung mit wichtigen Beschlüssen zu schwänzen, empfinde ich als dreist und verantwortungslos gegenüber den eigenen Wählerinnen und Wählern. Da hielte ich ein Eingeständnis von Herrn Mikolaszek für angebracht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Während unser SPD-Kandidat Daniel Kurth auch in der Stichwahl seine Verantwortung als Landrat umfassend ausfüllt und diese Verantwortung vor die Zeit für Wahlkampf stellt, ist ein solcher Arbeitsethos bei Herrn Mikolaszek anscheinend leider nicht vorhanden. Landrat Daniel Kurth konnte ich am Tag der Stadtverordnetenversammlung vormittags bei der Eröffnung der Kinderschutzambulanz antreffen – ein Projekt, welches der Landkreis unter seiner Führung maßgeblich unterstützt hat und welches für den Kinderschutz in unserer Region eine wichtige Ergänzung sein wird. Der AfD-Landratskandidat fehlt am Nachmittag des gleichen Tages bei der Stadtverordnetenversammlung und genießt den Wahlkampf lieber bei Bratwurst und Bier. Das sollte man wissen, wenn man am 10. Mai zur Stichwahl sein Kreuz setzt.
Die Ironie der Geschichte: Ohne ihren Fraktionsvorsitzenden agiert die restliche AfD-Stadtfraktion in Eberswalde dann auch gleich völlig kopflos und stimmt Anträgen gegen ihre eigene Parteiprogrammatik zu. Während die Partei den Klimawandel weitestgehend leugnet, stimmt sie auf einmal einem Antrag zu, welches ein großes Klimaanpassungsprogramm für unseren Park am Weidendamm umsetzt. Erster Satz der Sachverhaltsdarstellung des Antrages: ‚Die Folgen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetterextreme nehmen stetig zu.‘ Schön, dass sich die Eberswalder AfD dem nun auch anschließt“, so der Vorsitzende der SPD Barnim und Eberswalder Stadtverordnete für die Fraktion SPD | Bürger für Eberswalde, Kurt Fischer.
Hintergrund:
Während die Stadtverordnetenversammlung am 28. April um 17.00 Uhr in Eberswalde startete, war der Eberswalde AfD-Fraktionsvorsitzende Matthäus Mikolaszek und sein Kollege und AfD-Landtagsabgeordnete Roman Kuffert ab 18.30 Uhr in Ahrensfelde bei einem AfD-Bürgerdialog unter anderem mit der Berliner AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch und erschien nicht in Eberswalde. Die AfD war bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung zeitgleich mit sechs von neun Stadtverordneten vertreten.
Kurt Fischer (MdL)
Bürokratieabbau, Smart-Stores und Landärzteförderung
Potsdam / Eberswalde
Im April-Plenum am 22. und 23. April hat der Landtag Brandenburg mehrere Gesetze beschlossen, die Brandenburg voranbringen und auch einen konkreten Mehrwert für den Barnim haben. Dabei geht es unter anderem um schnellere Berufungen an Hochschulen, mehr Versorgungsmöglichkeiten auf dem Land, weitere Fortschritte beim Bürokratieabbau und die Förderung der Gesundheitsversorgung der Zukunft durch die Einführung einer Landärztequote.
„Die neue Landesregierung aus SPD und CDU hat sofort mit der Arbeit für unser Brandenburg begonnen. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche wichtige Gesetze und Vorlagen in den Brandenburger Landtag eingebracht und in den letzten Plenarsitzungen beschlossen. Dazu zählen Anträge zu mehr Schutz bei digitaler Gewalt, Verbesserungen für den Justizvollzug und modernen Regeln für unsere Ordnungsbehörden.
Die beschlossenen Gesetze und Gesetzentwürfe haben in diesem Zusammenhang alle einen praktischen Mehrwert für unseren Landkreis Barnim. Mit dem Entwurf des modernsten Hochschulgesetzes Deutschlands stärken wir unsere Hochschullandschaft und bauen deutlich Bürokratie ab. Das unterstützt auch beispielsweise die Arbeit unserer Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
Mit einem weiteren Bürokratieabbaugesetz konnten ebenso kluge Erleichterungen umgesetzt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, werden etwa Anglerinnen und Angler entlastet, in dem Fischereischeine künftig digital vorgelegt werden können, Kinder unter acht Jahren unter Aufsicht eines Erwachsenen am Angeln beteiligt werden dürfen und für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre die Fischereiabgabe entfällt.
Auch unsere Gesetze zum Thema Smart-Stores und Landärzteförderung sind gut für den Barnim. Mit der Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes ermöglichen wir erstmals das vollautomatisierte Verkaufsstellen, die nicht dauerhaft Personal brauchen, auch außerhalb der klassischen Ladenöffnungszeiten offen sein dürfen. Das ermöglicht gerade im ländlichen Raum neue Geschäftsmodelle, die dezentral das Einkaufen ermöglichen und auch den Vertrieb regionaler Produkte erleichtern. Ich bin überzeugt davon, dass solche Möglichkeiten gerade in Ecken wie dem Amt Britz-Chorin-Oderberg oder in der Schorfheide neue tolle Möglichkeiten eröffnet, die sicher zahlreich genutzt werden.
Und mit unserem Gesetz zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung in Brandenburg sorgen wir dafür, dass es zukünftig eine Landärztequote an unserer Medizinischen Universität Lausitz geben wird. Damit verpflichten sich dann jeweils zehn Prozent der Studierenden in den kommenden Jahrgängen nach ihrem Studium zunächst in Regionen mit großen Bedarfen tätig zu werden. Das wird perspektivisch bei Versorgungslücken hilfreich sein. Außerdem wird die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erleichtert. Wenn ich beispielsweise auf die intensiv laufende Debatte zur gesundheitlichen Versorgung in meiner Heimatstadt Eberswalde blicke, bin ich umso mehr überzeugt davon, dass wir hier als Landtag hilfreiche Weichenstellungen für unsere Region vorgenommen haben.
All diese Maßnahmen und Gesetz zeigen. Die neue Koalition arbeitet intensiv, vertrauensvoll und geräuschlos. Die Produktivität werden wir weiter aufrechterhalten und für Brandenburg verlässlich liefern. Politik aus der politischen Mitte aus Verantwortung für Brandenburg. Ganz so, wie wir es uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete für Eberswalde, Joachimsthal und die Schorfheide und Vorsitzender der SPD Barnim Kurt Fischer.
Kurt Fischer (MdL)
.

Potsdam / Eberswalde
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg setzt ihre Dialogreihe „Politik vor Ort“ fort und kommt am 29. April nach Eberswalde. Ziel des Formats ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen und aktuelle politische Vorhaben offen zu diskutieren.
Gastgeber ist der Landtagsabgeordnete Kurt Fischer, der sich besonders freut, die Veranstaltung in seiner Heimatstadt durchführen zu können. Als Gesprächspartner wird zudem der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Scheetz, vor Ort sein. In dieser Funktion ist er einer der zentralen Akteure innerhalb der Fraktion und bringt umfassende Einblicke in die Arbeit des Landtages mit.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Themen der Landespolitik: beispielsweise die Inhalte des neuen Koalitionsvertrages, geplante Maßnahmen zum Bürokratieabbau sowie die anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt des Landes Brandenburg. Darüber hinaus sind alle Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Anliegen einzubringen.
Das Veranstaltungsformat verzichtet bewusst auf lange Vorträge und setzt stattdessen auf direkten Austausch und offene Diskussion. „Ich lade alle Barnimerinnen und Barnimer herzlich ein, am 29. April vorbeizukommen und mit uns in den Dialog zu treten. Egal ob konkrete Fragen, Kritik oder einfach Interesse an der Landespolitik – bringen Sie Ihre Themen gerne mit. Wir wollen zuhören und gemeinsam diskutieren. Ohne lange Vorträge, dafür mit offenem Austausch auf Augenhöhe. Denn gute Politik entsteht nicht im Alleingang, sondern im regelmäßigen und intensiven Dialog mit den Menschen vor Ort“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer.
Die Veranstaltung im Überblick:
· Wann: 29. April, 18:30 Uhr
· Wo: Thinkfarm Eberswalde (Eisenbahnstraße 92/93, 16225 Eberswalde)
· Verpflegung: Getränke und Snacks werden bereitgestellt
Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail an buero.kurt.fischer@mdl.brandenburg.de oder telefonisch unter 0155 61498309 gebeten.
.

Filmvorführung mit Diskussion: Kurt Fischer lädt zu „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ nach Joachimsthal ein.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro Brandenburg am Freitag, den 8. Mai 2026, zu einer besonderen Filmvorführung mit anschließendem Gespräch in das Kulturhaus Heidekrug in Joachimsthal ein. Gezeigt wird der Film „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ des Regisseurs Offer Avnon. Beginn der Veranstaltung ist um 19:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film begibt sich auf eine eindrückliche Reise entlang der Spuren der Shoah – von Deutschland über Polen bis nach Israel. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven und Begegnungen, die sich mit Erinnerung, Verantwortung und dem Fortwirken des Holocaust in der Gegenwart intensiv auseinandersetzen.
Im Anschluss an die Vorführung sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, gemeinsam mit dem Regisseur Offer Avnon sowie Kurt Fischer über die Bedeutung von Erinnerungskultur, die aktuelle politische Lage und den zunehmenden Antisemitismus in der Gegenwart zu diskutieren. Dabei soll auch die Frage im Mittelpunkt stehen, welche Verantwortung Politik und Zivilgesellschaft heute tragen und was die Gesellschaft jetzt tun kann.
Kurt Fischer erklärt dazu: „Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder sichtbarer wird, ist es wichtiger denn je, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten. Der Film bietet einen eindrucksvollen Zugang zu diesen Fragen – und ich freue mich auf den gemeinsamen und offenen Austausch im Anschluss.“
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Brandenburg statt. Neben der Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur geplant, moderiert durch den Landtagsabgeordneten Kurt Fischer.
Veranstaltungsdetails:
· Veranstaltungsort: Kulturhaus Heidekrug, Brunoldstraße 1, 16247 Joachimsthal
· Am Freitag, 08. Mai 2026, ab 19:15 Uhr
· Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
· Der Eintritt ist frei
Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten gesucht – Bundestagsmitglied Stefan Zierke unterstützt interkulturellen Austausch im Wahlkreis
Berlin / Uckermark / Barnim
Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab September 2026 haben Familien in der Region die Möglichkeit, ein Gastkind aus den USA für ein ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.
42 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms „PPP“ reisen diesen Herbst mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Die jungen US-Amerikaner lernen die deutsche Kultur und Sprache kennen, knüpfen neue Freundschaften und erweitern ihren Horizont. Zwischen den Gastkindern und ihren Gastfamilien entstehen nicht selten lebenslange Freundschaften.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein einjähriges Austauschprogramm und Stipendium, das 1983 durch den US-Kongress und den Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Das PPP hat über den kulturellen Austausch eine Vertiefung der Freundschaft zwischen den USA und Deutschland zum Ziel.
So kommt im Herbst zum Beispiel Isaac nach Deutschland und freut sich schon sehr auf den Austausch. Isaac liebt Taekwondo und engagiert sich in der zivilen Luftpatrouille.
Gemeinsam mit AFS sucht Bundestagsmitglied Stefan Zierke Familien, die Isaac oder einen anderen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchten. Zierke erklärt: „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie, die diese bereichernde Erfahrung machen möchte, trägt zum interkulturellen Dialog in der Region bei“.
Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, alleinstehende Personen, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können einem internationalen Gastkind ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.
Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austauschs von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, aber auch die AFS-Geschäftsstelle, die über eine telefonische Hotline rund um die Uhr erreichbar ist.
Interessierte, die einen PPP-Stipendiaten ab September 2026 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilie/
Stefan Zierke (MdB)
AfD-Landratskandidat schwänzt Stadtverordnetenversammlung. Wahlkampf wichtiger als kommunale Verantwortung.
Barnim / Eberswalde
Bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung am Dienstag fehlte der AfD-Landratskandidat und Fraktionsvorsitzende seiner AfD-Stadtfraktion Matthäus Mikolaszek. Auch der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete war nicht anwesend. Zeitgleich machten beide Wahlkampf in Ahrensfelde und luden zum Treffen mit Beatrix von Storch ein. Hier zeigt sich: Wahlkampf ist dem AfD-Kandidaten wichtiger als seine kommunale Verantwortung als Stadtverordneter. Der Barnimer SPD-Vorsitzende Kurt Fischer kritisiert diese Prioritätensetzung scharf und verurteilt das verantwortungslose Handeln.
„Während wir in der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung diese Woche intensiv über die Zukunft unseres Schwimmbades baff diskutiert, neue Baubeschlüsse gefasst und die Planung einer Eberswalder Tourismuskonzeption 2035 auf den Weg gebracht haben, ist der gewählte Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der AfD Herr Mikolaszek als Landratskandidat lieber im Wahlkampf bei Bier und Bratwurst in Ahrensfelde. Was ist das für ein Verständnis von Verantwortung? Auch in der heißen Wahlkampfphase sollte die kommunalpolitische Aufgabe, für die man ja auch von Bürgerinnen und Bürgern gewählt wurde, vorgehen. Wahlkampf kann man dann auch zu anderen Zeiten machen.
Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich bei der ein oder anderen kommunalpolitischen Sitzung entschuldigen muss. Am Ende ist es ja auch ein Ehrenamt, welches wir in unserer freien Zeit ausfüllen. Auch bei mir kollidiert manchmal zeitlich meine Verantwortung als Landtagsabgeordneter mit der als Stadtverordneter. Aber wann und wo ich Wahlkampf mache, habe ich als Kandidat selbst in der Hand. Dafür dann einfach bewusst die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung mit wichtigen Beschlüssen zu schwänzen, empfinde ich als dreist und verantwortungslos gegenüber den eigenen Wählerinnen und Wählern. Da hielte ich ein Eingeständnis von Herrn Mikolaszek für angebracht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Während unser SPD-Kandidat Daniel Kurth auch in der Stichwahl seine Verantwortung als Landrat umfassend ausfüllt und diese Verantwortung vor die Zeit für Wahlkampf stellt, ist ein solcher Arbeitsethos bei Herrn Mikolaszek anscheinend leider nicht vorhanden. Landrat Daniel Kurth konnte ich am Tag der Stadtverordnetenversammlung vormittags bei der Eröffnung der Kinderschutzambulanz antreffen – ein Projekt, welches der Landkreis unter seiner Führung maßgeblich unterstützt hat und welches für den Kinderschutz in unserer Region eine wichtige Ergänzung sein wird. Der AfD-Landratskandidat fehlt am Nachmittag des gleichen Tages bei der Stadtverordnetenversammlung und genießt den Wahlkampf lieber bei Bratwurst und Bier. Das sollte man wissen, wenn man am 10. Mai zur Stichwahl sein Kreuz setzt.
Die Ironie der Geschichte: Ohne ihren Fraktionsvorsitzenden agiert die restliche AfD-Stadtfraktion in Eberswalde dann auch gleich völlig kopflos und stimmt Anträgen gegen ihre eigene Parteiprogrammatik zu. Während die Partei den Klimawandel weitestgehend leugnet, stimmt sie auf einmal einem Antrag zu, welches ein großes Klimaanpassungsprogramm für unseren Park am Weidendamm umsetzt. Erster Satz der Sachverhaltsdarstellung des Antrages: ‚Die Folgen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetterextreme nehmen stetig zu.‘ Schön, dass sich die Eberswalder AfD dem nun auch anschließt“, so der Vorsitzende der SPD Barnim und Eberswalder Stadtverordnete für die Fraktion SPD | Bürger für Eberswalde, Kurt Fischer.
Hintergrund:
Während die Stadtverordnetenversammlung am 28. April um 17.00 Uhr in Eberswalde startete, war der Eberswalde AfD-Fraktionsvorsitzende Matthäus Mikolaszek und sein Kollege und AfD-Landtagsabgeordnete Roman Kuffert ab 18.30 Uhr in Ahrensfelde bei einem AfD-Bürgerdialog unter anderem mit der Berliner AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch und erschien nicht in Eberswalde. Die AfD war bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung zeitgleich mit sechs von neun Stadtverordneten vertreten.
Kurt Fischer (MdL)
Bürokratieabbau, Smart-Stores und Landärzteförderung
Potsdam / Eberswalde
Im April-Plenum am 22. und 23. April hat der Landtag Brandenburg mehrere Gesetze beschlossen, die Brandenburg voranbringen und auch einen konkreten Mehrwert für den Barnim haben. Dabei geht es unter anderem um schnellere Berufungen an Hochschulen, mehr Versorgungsmöglichkeiten auf dem Land, weitere Fortschritte beim Bürokratieabbau und die Förderung der Gesundheitsversorgung der Zukunft durch die Einführung einer Landärztequote.
„Die neue Landesregierung aus SPD und CDU hat sofort mit der Arbeit für unser Brandenburg begonnen. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche wichtige Gesetze und Vorlagen in den Brandenburger Landtag eingebracht und in den letzten Plenarsitzungen beschlossen. Dazu zählen Anträge zu mehr Schutz bei digitaler Gewalt, Verbesserungen für den Justizvollzug und modernen Regeln für unsere Ordnungsbehörden.
Die beschlossenen Gesetze und Gesetzentwürfe haben in diesem Zusammenhang alle einen praktischen Mehrwert für unseren Landkreis Barnim. Mit dem Entwurf des modernsten Hochschulgesetzes Deutschlands stärken wir unsere Hochschullandschaft und bauen deutlich Bürokratie ab. Das unterstützt auch beispielsweise die Arbeit unserer Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
Mit einem weiteren Bürokratieabbaugesetz konnten ebenso kluge Erleichterungen umgesetzt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, werden etwa Anglerinnen und Angler entlastet, in dem Fischereischeine künftig digital vorgelegt werden können, Kinder unter acht Jahren unter Aufsicht eines Erwachsenen am Angeln beteiligt werden dürfen und für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre die Fischereiabgabe entfällt.
Auch unsere Gesetze zum Thema Smart-Stores und Landärzteförderung sind gut für den Barnim. Mit der Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes ermöglichen wir erstmals das vollautomatisierte Verkaufsstellen, die nicht dauerhaft Personal brauchen, auch außerhalb der klassischen Ladenöffnungszeiten offen sein dürfen. Das ermöglicht gerade im ländlichen Raum neue Geschäftsmodelle, die dezentral das Einkaufen ermöglichen und auch den Vertrieb regionaler Produkte erleichtern. Ich bin überzeugt davon, dass solche Möglichkeiten gerade in Ecken wie dem Amt Britz-Chorin-Oderberg oder in der Schorfheide neue tolle Möglichkeiten eröffnet, die sicher zahlreich genutzt werden.
Und mit unserem Gesetz zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung in Brandenburg sorgen wir dafür, dass es zukünftig eine Landärztequote an unserer Medizinischen Universität Lausitz geben wird. Damit verpflichten sich dann jeweils zehn Prozent der Studierenden in den kommenden Jahrgängen nach ihrem Studium zunächst in Regionen mit großen Bedarfen tätig zu werden. Das wird perspektivisch bei Versorgungslücken hilfreich sein. Außerdem wird die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erleichtert. Wenn ich beispielsweise auf die intensiv laufende Debatte zur gesundheitlichen Versorgung in meiner Heimatstadt Eberswalde blicke, bin ich umso mehr überzeugt davon, dass wir hier als Landtag hilfreiche Weichenstellungen für unsere Region vorgenommen haben.
All diese Maßnahmen und Gesetz zeigen. Die neue Koalition arbeitet intensiv, vertrauensvoll und geräuschlos. Die Produktivität werden wir weiter aufrechterhalten und für Brandenburg verlässlich liefern. Politik aus der politischen Mitte aus Verantwortung für Brandenburg. Ganz so, wie wir es uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete für Eberswalde, Joachimsthal und die Schorfheide und Vorsitzender der SPD Barnim Kurt Fischer.
Kurt Fischer (MdL)
.

Potsdam / Eberswalde
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg setzt ihre Dialogreihe „Politik vor Ort“ fort und kommt am 29. April nach Eberswalde. Ziel des Formats ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen und aktuelle politische Vorhaben offen zu diskutieren.
Gastgeber ist der Landtagsabgeordnete Kurt Fischer, der sich besonders freut, die Veranstaltung in seiner Heimatstadt durchführen zu können. Als Gesprächspartner wird zudem der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Scheetz, vor Ort sein. In dieser Funktion ist er einer der zentralen Akteure innerhalb der Fraktion und bringt umfassende Einblicke in die Arbeit des Landtages mit.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Themen der Landespolitik: beispielsweise die Inhalte des neuen Koalitionsvertrages, geplante Maßnahmen zum Bürokratieabbau sowie die anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt des Landes Brandenburg. Darüber hinaus sind alle Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Anliegen einzubringen.
Das Veranstaltungsformat verzichtet bewusst auf lange Vorträge und setzt stattdessen auf direkten Austausch und offene Diskussion. „Ich lade alle Barnimerinnen und Barnimer herzlich ein, am 29. April vorbeizukommen und mit uns in den Dialog zu treten. Egal ob konkrete Fragen, Kritik oder einfach Interesse an der Landespolitik – bringen Sie Ihre Themen gerne mit. Wir wollen zuhören und gemeinsam diskutieren. Ohne lange Vorträge, dafür mit offenem Austausch auf Augenhöhe. Denn gute Politik entsteht nicht im Alleingang, sondern im regelmäßigen und intensiven Dialog mit den Menschen vor Ort“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer.
Die Veranstaltung im Überblick:
· Wann: 29. April, 18:30 Uhr
· Wo: Thinkfarm Eberswalde (Eisenbahnstraße 92/93, 16225 Eberswalde)
· Verpflegung: Getränke und Snacks werden bereitgestellt
Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail an buero.kurt.fischer@mdl.brandenburg.de oder telefonisch unter 0155 61498309 gebeten.
.

Filmvorführung mit Diskussion: Kurt Fischer lädt zu „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ nach Joachimsthal ein.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro Brandenburg am Freitag, den 8. Mai 2026, zu einer besonderen Filmvorführung mit anschließendem Gespräch in das Kulturhaus Heidekrug in Joachimsthal ein. Gezeigt wird der Film „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ des Regisseurs Offer Avnon. Beginn der Veranstaltung ist um 19:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film begibt sich auf eine eindrückliche Reise entlang der Spuren der Shoah – von Deutschland über Polen bis nach Israel. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven und Begegnungen, die sich mit Erinnerung, Verantwortung und dem Fortwirken des Holocaust in der Gegenwart intensiv auseinandersetzen.
Im Anschluss an die Vorführung sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, gemeinsam mit dem Regisseur Offer Avnon sowie Kurt Fischer über die Bedeutung von Erinnerungskultur, die aktuelle politische Lage und den zunehmenden Antisemitismus in der Gegenwart zu diskutieren. Dabei soll auch die Frage im Mittelpunkt stehen, welche Verantwortung Politik und Zivilgesellschaft heute tragen und was die Gesellschaft jetzt tun kann.
Kurt Fischer erklärt dazu: „Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder sichtbarer wird, ist es wichtiger denn je, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten. Der Film bietet einen eindrucksvollen Zugang zu diesen Fragen – und ich freue mich auf den gemeinsamen und offenen Austausch im Anschluss.“
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Brandenburg statt. Neben der Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur geplant, moderiert durch den Landtagsabgeordneten Kurt Fischer.
Veranstaltungsdetails:
· Veranstaltungsort: Kulturhaus Heidekrug, Brunoldstraße 1, 16247 Joachimsthal
· Am Freitag, 08. Mai 2026, ab 19:15 Uhr
· Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
· Der Eintritt ist frei
Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten gesucht – Bundestagsmitglied Stefan Zierke unterstützt interkulturellen Austausch im Wahlkreis
Berlin / Uckermark / Barnim
Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab September 2026 haben Familien in der Region die Möglichkeit, ein Gastkind aus den USA für ein ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.
42 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms „PPP“ reisen diesen Herbst mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Die jungen US-Amerikaner lernen die deutsche Kultur und Sprache kennen, knüpfen neue Freundschaften und erweitern ihren Horizont. Zwischen den Gastkindern und ihren Gastfamilien entstehen nicht selten lebenslange Freundschaften.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein einjähriges Austauschprogramm und Stipendium, das 1983 durch den US-Kongress und den Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Das PPP hat über den kulturellen Austausch eine Vertiefung der Freundschaft zwischen den USA und Deutschland zum Ziel.
So kommt im Herbst zum Beispiel Isaac nach Deutschland und freut sich schon sehr auf den Austausch. Isaac liebt Taekwondo und engagiert sich in der zivilen Luftpatrouille.
Gemeinsam mit AFS sucht Bundestagsmitglied Stefan Zierke Familien, die Isaac oder einen anderen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchten. Zierke erklärt: „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie, die diese bereichernde Erfahrung machen möchte, trägt zum interkulturellen Dialog in der Region bei“.
Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, alleinstehende Personen, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können einem internationalen Gastkind ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.
Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austauschs von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, aber auch die AFS-Geschäftsstelle, die über eine telefonische Hotline rund um die Uhr erreichbar ist.
Interessierte, die einen PPP-Stipendiaten ab September 2026 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilie/
Stefan Zierke (MdB)
AfD-Landratskandidat schwänzt Stadtverordnetenversammlung. Wahlkampf wichtiger als kommunale Verantwortung.
Barnim / Eberswalde
Bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung am Dienstag fehlte der AfD-Landratskandidat und Fraktionsvorsitzende seiner AfD-Stadtfraktion Matthäus Mikolaszek. Auch der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete war nicht anwesend. Zeitgleich machten beide Wahlkampf in Ahrensfelde und luden zum Treffen mit Beatrix von Storch ein. Hier zeigt sich: Wahlkampf ist dem AfD-Kandidaten wichtiger als seine kommunale Verantwortung als Stadtverordneter. Der Barnimer SPD-Vorsitzende Kurt Fischer kritisiert diese Prioritätensetzung scharf und verurteilt das verantwortungslose Handeln.
„Während wir in der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung diese Woche intensiv über die Zukunft unseres Schwimmbades baff diskutiert, neue Baubeschlüsse gefasst und die Planung einer Eberswalder Tourismuskonzeption 2035 auf den Weg gebracht haben, ist der gewählte Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der AfD Herr Mikolaszek als Landratskandidat lieber im Wahlkampf bei Bier und Bratwurst in Ahrensfelde. Was ist das für ein Verständnis von Verantwortung? Auch in der heißen Wahlkampfphase sollte die kommunalpolitische Aufgabe, für die man ja auch von Bürgerinnen und Bürgern gewählt wurde, vorgehen. Wahlkampf kann man dann auch zu anderen Zeiten machen.
Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich bei der ein oder anderen kommunalpolitischen Sitzung entschuldigen muss. Am Ende ist es ja auch ein Ehrenamt, welches wir in unserer freien Zeit ausfüllen. Auch bei mir kollidiert manchmal zeitlich meine Verantwortung als Landtagsabgeordneter mit der als Stadtverordneter. Aber wann und wo ich Wahlkampf mache, habe ich als Kandidat selbst in der Hand. Dafür dann einfach bewusst die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung mit wichtigen Beschlüssen zu schwänzen, empfinde ich als dreist und verantwortungslos gegenüber den eigenen Wählerinnen und Wählern. Da hielte ich ein Eingeständnis von Herrn Mikolaszek für angebracht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Während unser SPD-Kandidat Daniel Kurth auch in der Stichwahl seine Verantwortung als Landrat umfassend ausfüllt und diese Verantwortung vor die Zeit für Wahlkampf stellt, ist ein solcher Arbeitsethos bei Herrn Mikolaszek anscheinend leider nicht vorhanden. Landrat Daniel Kurth konnte ich am Tag der Stadtverordnetenversammlung vormittags bei der Eröffnung der Kinderschutzambulanz antreffen – ein Projekt, welches der Landkreis unter seiner Führung maßgeblich unterstützt hat und welches für den Kinderschutz in unserer Region eine wichtige Ergänzung sein wird. Der AfD-Landratskandidat fehlt am Nachmittag des gleichen Tages bei der Stadtverordnetenversammlung und genießt den Wahlkampf lieber bei Bratwurst und Bier. Das sollte man wissen, wenn man am 10. Mai zur Stichwahl sein Kreuz setzt.
Die Ironie der Geschichte: Ohne ihren Fraktionsvorsitzenden agiert die restliche AfD-Stadtfraktion in Eberswalde dann auch gleich völlig kopflos und stimmt Anträgen gegen ihre eigene Parteiprogrammatik zu. Während die Partei den Klimawandel weitestgehend leugnet, stimmt sie auf einmal einem Antrag zu, welches ein großes Klimaanpassungsprogramm für unseren Park am Weidendamm umsetzt. Erster Satz der Sachverhaltsdarstellung des Antrages: ‚Die Folgen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetterextreme nehmen stetig zu.‘ Schön, dass sich die Eberswalder AfD dem nun auch anschließt“, so der Vorsitzende der SPD Barnim und Eberswalder Stadtverordnete für die Fraktion SPD | Bürger für Eberswalde, Kurt Fischer.
Hintergrund:
Während die Stadtverordnetenversammlung am 28. April um 17.00 Uhr in Eberswalde startete, war der Eberswalde AfD-Fraktionsvorsitzende Matthäus Mikolaszek und sein Kollege und AfD-Landtagsabgeordnete Roman Kuffert ab 18.30 Uhr in Ahrensfelde bei einem AfD-Bürgerdialog unter anderem mit der Berliner AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch und erschien nicht in Eberswalde. Die AfD war bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung zeitgleich mit sechs von neun Stadtverordneten vertreten.
Kurt Fischer (MdL)
Bürokratieabbau, Smart-Stores und Landärzteförderung
Potsdam / Eberswalde
Im April-Plenum am 22. und 23. April hat der Landtag Brandenburg mehrere Gesetze beschlossen, die Brandenburg voranbringen und auch einen konkreten Mehrwert für den Barnim haben. Dabei geht es unter anderem um schnellere Berufungen an Hochschulen, mehr Versorgungsmöglichkeiten auf dem Land, weitere Fortschritte beim Bürokratieabbau und die Förderung der Gesundheitsversorgung der Zukunft durch die Einführung einer Landärztequote.
„Die neue Landesregierung aus SPD und CDU hat sofort mit der Arbeit für unser Brandenburg begonnen. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche wichtige Gesetze und Vorlagen in den Brandenburger Landtag eingebracht und in den letzten Plenarsitzungen beschlossen. Dazu zählen Anträge zu mehr Schutz bei digitaler Gewalt, Verbesserungen für den Justizvollzug und modernen Regeln für unsere Ordnungsbehörden.
Die beschlossenen Gesetze und Gesetzentwürfe haben in diesem Zusammenhang alle einen praktischen Mehrwert für unseren Landkreis Barnim. Mit dem Entwurf des modernsten Hochschulgesetzes Deutschlands stärken wir unsere Hochschullandschaft und bauen deutlich Bürokratie ab. Das unterstützt auch beispielsweise die Arbeit unserer Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
Mit einem weiteren Bürokratieabbaugesetz konnten ebenso kluge Erleichterungen umgesetzt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, werden etwa Anglerinnen und Angler entlastet, in dem Fischereischeine künftig digital vorgelegt werden können, Kinder unter acht Jahren unter Aufsicht eines Erwachsenen am Angeln beteiligt werden dürfen und für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre die Fischereiabgabe entfällt.
Auch unsere Gesetze zum Thema Smart-Stores und Landärzteförderung sind gut für den Barnim. Mit der Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes ermöglichen wir erstmals das vollautomatisierte Verkaufsstellen, die nicht dauerhaft Personal brauchen, auch außerhalb der klassischen Ladenöffnungszeiten offen sein dürfen. Das ermöglicht gerade im ländlichen Raum neue Geschäftsmodelle, die dezentral das Einkaufen ermöglichen und auch den Vertrieb regionaler Produkte erleichtern. Ich bin überzeugt davon, dass solche Möglichkeiten gerade in Ecken wie dem Amt Britz-Chorin-Oderberg oder in der Schorfheide neue tolle Möglichkeiten eröffnet, die sicher zahlreich genutzt werden.
Und mit unserem Gesetz zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung in Brandenburg sorgen wir dafür, dass es zukünftig eine Landärztequote an unserer Medizinischen Universität Lausitz geben wird. Damit verpflichten sich dann jeweils zehn Prozent der Studierenden in den kommenden Jahrgängen nach ihrem Studium zunächst in Regionen mit großen Bedarfen tätig zu werden. Das wird perspektivisch bei Versorgungslücken hilfreich sein. Außerdem wird die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erleichtert. Wenn ich beispielsweise auf die intensiv laufende Debatte zur gesundheitlichen Versorgung in meiner Heimatstadt Eberswalde blicke, bin ich umso mehr überzeugt davon, dass wir hier als Landtag hilfreiche Weichenstellungen für unsere Region vorgenommen haben.
All diese Maßnahmen und Gesetz zeigen. Die neue Koalition arbeitet intensiv, vertrauensvoll und geräuschlos. Die Produktivität werden wir weiter aufrechterhalten und für Brandenburg verlässlich liefern. Politik aus der politischen Mitte aus Verantwortung für Brandenburg. Ganz so, wie wir es uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete für Eberswalde, Joachimsthal und die Schorfheide und Vorsitzender der SPD Barnim Kurt Fischer.
Kurt Fischer (MdL)
.

Potsdam / Eberswalde
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg setzt ihre Dialogreihe „Politik vor Ort“ fort und kommt am 29. April nach Eberswalde. Ziel des Formats ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen und aktuelle politische Vorhaben offen zu diskutieren.
Gastgeber ist der Landtagsabgeordnete Kurt Fischer, der sich besonders freut, die Veranstaltung in seiner Heimatstadt durchführen zu können. Als Gesprächspartner wird zudem der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Scheetz, vor Ort sein. In dieser Funktion ist er einer der zentralen Akteure innerhalb der Fraktion und bringt umfassende Einblicke in die Arbeit des Landtages mit.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Themen der Landespolitik: beispielsweise die Inhalte des neuen Koalitionsvertrages, geplante Maßnahmen zum Bürokratieabbau sowie die anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt des Landes Brandenburg. Darüber hinaus sind alle Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Anliegen einzubringen.
Das Veranstaltungsformat verzichtet bewusst auf lange Vorträge und setzt stattdessen auf direkten Austausch und offene Diskussion. „Ich lade alle Barnimerinnen und Barnimer herzlich ein, am 29. April vorbeizukommen und mit uns in den Dialog zu treten. Egal ob konkrete Fragen, Kritik oder einfach Interesse an der Landespolitik – bringen Sie Ihre Themen gerne mit. Wir wollen zuhören und gemeinsam diskutieren. Ohne lange Vorträge, dafür mit offenem Austausch auf Augenhöhe. Denn gute Politik entsteht nicht im Alleingang, sondern im regelmäßigen und intensiven Dialog mit den Menschen vor Ort“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer.
Die Veranstaltung im Überblick:
· Wann: 29. April, 18:30 Uhr
· Wo: Thinkfarm Eberswalde (Eisenbahnstraße 92/93, 16225 Eberswalde)
· Verpflegung: Getränke und Snacks werden bereitgestellt
Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail an buero.kurt.fischer@mdl.brandenburg.de oder telefonisch unter 0155 61498309 gebeten.
.

Filmvorführung mit Diskussion: Kurt Fischer lädt zu „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ nach Joachimsthal ein.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro Brandenburg am Freitag, den 8. Mai 2026, zu einer besonderen Filmvorführung mit anschließendem Gespräch in das Kulturhaus Heidekrug in Joachimsthal ein. Gezeigt wird der Film „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ des Regisseurs Offer Avnon. Beginn der Veranstaltung ist um 19:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film begibt sich auf eine eindrückliche Reise entlang der Spuren der Shoah – von Deutschland über Polen bis nach Israel. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven und Begegnungen, die sich mit Erinnerung, Verantwortung und dem Fortwirken des Holocaust in der Gegenwart intensiv auseinandersetzen.
Im Anschluss an die Vorführung sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, gemeinsam mit dem Regisseur Offer Avnon sowie Kurt Fischer über die Bedeutung von Erinnerungskultur, die aktuelle politische Lage und den zunehmenden Antisemitismus in der Gegenwart zu diskutieren. Dabei soll auch die Frage im Mittelpunkt stehen, welche Verantwortung Politik und Zivilgesellschaft heute tragen und was die Gesellschaft jetzt tun kann.
Kurt Fischer erklärt dazu: „Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder sichtbarer wird, ist es wichtiger denn je, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten. Der Film bietet einen eindrucksvollen Zugang zu diesen Fragen – und ich freue mich auf den gemeinsamen und offenen Austausch im Anschluss.“
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Brandenburg statt. Neben der Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur geplant, moderiert durch den Landtagsabgeordneten Kurt Fischer.
Veranstaltungsdetails:
· Veranstaltungsort: Kulturhaus Heidekrug, Brunoldstraße 1, 16247 Joachimsthal
· Am Freitag, 08. Mai 2026, ab 19:15 Uhr
· Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
· Der Eintritt ist frei
Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten gesucht – Bundestagsmitglied Stefan Zierke unterstützt interkulturellen Austausch im Wahlkreis
Berlin / Uckermark / Barnim
Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab September 2026 haben Familien in der Region die Möglichkeit, ein Gastkind aus den USA für ein ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.
42 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms „PPP“ reisen diesen Herbst mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Die jungen US-Amerikaner lernen die deutsche Kultur und Sprache kennen, knüpfen neue Freundschaften und erweitern ihren Horizont. Zwischen den Gastkindern und ihren Gastfamilien entstehen nicht selten lebenslange Freundschaften.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein einjähriges Austauschprogramm und Stipendium, das 1983 durch den US-Kongress und den Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Das PPP hat über den kulturellen Austausch eine Vertiefung der Freundschaft zwischen den USA und Deutschland zum Ziel.
So kommt im Herbst zum Beispiel Isaac nach Deutschland und freut sich schon sehr auf den Austausch. Isaac liebt Taekwondo und engagiert sich in der zivilen Luftpatrouille.
Gemeinsam mit AFS sucht Bundestagsmitglied Stefan Zierke Familien, die Isaac oder einen anderen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchten. Zierke erklärt: „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie, die diese bereichernde Erfahrung machen möchte, trägt zum interkulturellen Dialog in der Region bei“.
Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, alleinstehende Personen, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können einem internationalen Gastkind ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.
Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austauschs von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, aber auch die AFS-Geschäftsstelle, die über eine telefonische Hotline rund um die Uhr erreichbar ist.
Interessierte, die einen PPP-Stipendiaten ab September 2026 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilie/
Stefan Zierke (MdB)
AfD-Landratskandidat schwänzt Stadtverordnetenversammlung. Wahlkampf wichtiger als kommunale Verantwortung.
Barnim / Eberswalde
Bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung am Dienstag fehlte der AfD-Landratskandidat und Fraktionsvorsitzende seiner AfD-Stadtfraktion Matthäus Mikolaszek. Auch der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete war nicht anwesend. Zeitgleich machten beide Wahlkampf in Ahrensfelde und luden zum Treffen mit Beatrix von Storch ein. Hier zeigt sich: Wahlkampf ist dem AfD-Kandidaten wichtiger als seine kommunale Verantwortung als Stadtverordneter. Der Barnimer SPD-Vorsitzende Kurt Fischer kritisiert diese Prioritätensetzung scharf und verurteilt das verantwortungslose Handeln.
„Während wir in der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung diese Woche intensiv über die Zukunft unseres Schwimmbades baff diskutiert, neue Baubeschlüsse gefasst und die Planung einer Eberswalder Tourismuskonzeption 2035 auf den Weg gebracht haben, ist der gewählte Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der AfD Herr Mikolaszek als Landratskandidat lieber im Wahlkampf bei Bier und Bratwurst in Ahrensfelde. Was ist das für ein Verständnis von Verantwortung? Auch in der heißen Wahlkampfphase sollte die kommunalpolitische Aufgabe, für die man ja auch von Bürgerinnen und Bürgern gewählt wurde, vorgehen. Wahlkampf kann man dann auch zu anderen Zeiten machen.
Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich bei der ein oder anderen kommunalpolitischen Sitzung entschuldigen muss. Am Ende ist es ja auch ein Ehrenamt, welches wir in unserer freien Zeit ausfüllen. Auch bei mir kollidiert manchmal zeitlich meine Verantwortung als Landtagsabgeordneter mit der als Stadtverordneter. Aber wann und wo ich Wahlkampf mache, habe ich als Kandidat selbst in der Hand. Dafür dann einfach bewusst die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung mit wichtigen Beschlüssen zu schwänzen, empfinde ich als dreist und verantwortungslos gegenüber den eigenen Wählerinnen und Wählern. Da hielte ich ein Eingeständnis von Herrn Mikolaszek für angebracht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Während unser SPD-Kandidat Daniel Kurth auch in der Stichwahl seine Verantwortung als Landrat umfassend ausfüllt und diese Verantwortung vor die Zeit für Wahlkampf stellt, ist ein solcher Arbeitsethos bei Herrn Mikolaszek anscheinend leider nicht vorhanden. Landrat Daniel Kurth konnte ich am Tag der Stadtverordnetenversammlung vormittags bei der Eröffnung der Kinderschutzambulanz antreffen – ein Projekt, welches der Landkreis unter seiner Führung maßgeblich unterstützt hat und welches für den Kinderschutz in unserer Region eine wichtige Ergänzung sein wird. Der AfD-Landratskandidat fehlt am Nachmittag des gleichen Tages bei der Stadtverordnetenversammlung und genießt den Wahlkampf lieber bei Bratwurst und Bier. Das sollte man wissen, wenn man am 10. Mai zur Stichwahl sein Kreuz setzt.
Die Ironie der Geschichte: Ohne ihren Fraktionsvorsitzenden agiert die restliche AfD-Stadtfraktion in Eberswalde dann auch gleich völlig kopflos und stimmt Anträgen gegen ihre eigene Parteiprogrammatik zu. Während die Partei den Klimawandel weitestgehend leugnet, stimmt sie auf einmal einem Antrag zu, welches ein großes Klimaanpassungsprogramm für unseren Park am Weidendamm umsetzt. Erster Satz der Sachverhaltsdarstellung des Antrages: ‚Die Folgen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetterextreme nehmen stetig zu.‘ Schön, dass sich die Eberswalder AfD dem nun auch anschließt“, so der Vorsitzende der SPD Barnim und Eberswalder Stadtverordnete für die Fraktion SPD | Bürger für Eberswalde, Kurt Fischer.
Hintergrund:
Während die Stadtverordnetenversammlung am 28. April um 17.00 Uhr in Eberswalde startete, war der Eberswalde AfD-Fraktionsvorsitzende Matthäus Mikolaszek und sein Kollege und AfD-Landtagsabgeordnete Roman Kuffert ab 18.30 Uhr in Ahrensfelde bei einem AfD-Bürgerdialog unter anderem mit der Berliner AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch und erschien nicht in Eberswalde. Die AfD war bei der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung zeitgleich mit sechs von neun Stadtverordneten vertreten.
Kurt Fischer (MdL)
Bürokratieabbau, Smart-Stores und Landärzteförderung
Potsdam / Eberswalde
Im April-Plenum am 22. und 23. April hat der Landtag Brandenburg mehrere Gesetze beschlossen, die Brandenburg voranbringen und auch einen konkreten Mehrwert für den Barnim haben. Dabei geht es unter anderem um schnellere Berufungen an Hochschulen, mehr Versorgungsmöglichkeiten auf dem Land, weitere Fortschritte beim Bürokratieabbau und die Förderung der Gesundheitsversorgung der Zukunft durch die Einführung einer Landärztequote.
„Die neue Landesregierung aus SPD und CDU hat sofort mit der Arbeit für unser Brandenburg begonnen. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche wichtige Gesetze und Vorlagen in den Brandenburger Landtag eingebracht und in den letzten Plenarsitzungen beschlossen. Dazu zählen Anträge zu mehr Schutz bei digitaler Gewalt, Verbesserungen für den Justizvollzug und modernen Regeln für unsere Ordnungsbehörden.
Die beschlossenen Gesetze und Gesetzentwürfe haben in diesem Zusammenhang alle einen praktischen Mehrwert für unseren Landkreis Barnim. Mit dem Entwurf des modernsten Hochschulgesetzes Deutschlands stärken wir unsere Hochschullandschaft und bauen deutlich Bürokratie ab. Das unterstützt auch beispielsweise die Arbeit unserer Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
Mit einem weiteren Bürokratieabbaugesetz konnten ebenso kluge Erleichterungen umgesetzt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, werden etwa Anglerinnen und Angler entlastet, in dem Fischereischeine künftig digital vorgelegt werden können, Kinder unter acht Jahren unter Aufsicht eines Erwachsenen am Angeln beteiligt werden dürfen und für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre die Fischereiabgabe entfällt.
Auch unsere Gesetze zum Thema Smart-Stores und Landärzteförderung sind gut für den Barnim. Mit der Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes ermöglichen wir erstmals das vollautomatisierte Verkaufsstellen, die nicht dauerhaft Personal brauchen, auch außerhalb der klassischen Ladenöffnungszeiten offen sein dürfen. Das ermöglicht gerade im ländlichen Raum neue Geschäftsmodelle, die dezentral das Einkaufen ermöglichen und auch den Vertrieb regionaler Produkte erleichtern. Ich bin überzeugt davon, dass solche Möglichkeiten gerade in Ecken wie dem Amt Britz-Chorin-Oderberg oder in der Schorfheide neue tolle Möglichkeiten eröffnet, die sicher zahlreich genutzt werden.
Und mit unserem Gesetz zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung in Brandenburg sorgen wir dafür, dass es zukünftig eine Landärztequote an unserer Medizinischen Universität Lausitz geben wird. Damit verpflichten sich dann jeweils zehn Prozent der Studierenden in den kommenden Jahrgängen nach ihrem Studium zunächst in Regionen mit großen Bedarfen tätig zu werden. Das wird perspektivisch bei Versorgungslücken hilfreich sein. Außerdem wird die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erleichtert. Wenn ich beispielsweise auf die intensiv laufende Debatte zur gesundheitlichen Versorgung in meiner Heimatstadt Eberswalde blicke, bin ich umso mehr überzeugt davon, dass wir hier als Landtag hilfreiche Weichenstellungen für unsere Region vorgenommen haben.
All diese Maßnahmen und Gesetz zeigen. Die neue Koalition arbeitet intensiv, vertrauensvoll und geräuschlos. Die Produktivität werden wir weiter aufrechterhalten und für Brandenburg verlässlich liefern. Politik aus der politischen Mitte aus Verantwortung für Brandenburg. Ganz so, wie wir es uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete für Eberswalde, Joachimsthal und die Schorfheide und Vorsitzender der SPD Barnim Kurt Fischer.
Kurt Fischer (MdL)
.

Potsdam / Eberswalde
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg setzt ihre Dialogreihe „Politik vor Ort“ fort und kommt am 29. April nach Eberswalde. Ziel des Formats ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen und aktuelle politische Vorhaben offen zu diskutieren.
Gastgeber ist der Landtagsabgeordnete Kurt Fischer, der sich besonders freut, die Veranstaltung in seiner Heimatstadt durchführen zu können. Als Gesprächspartner wird zudem der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Scheetz, vor Ort sein. In dieser Funktion ist er einer der zentralen Akteure innerhalb der Fraktion und bringt umfassende Einblicke in die Arbeit des Landtages mit.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Themen der Landespolitik: beispielsweise die Inhalte des neuen Koalitionsvertrages, geplante Maßnahmen zum Bürokratieabbau sowie die anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt des Landes Brandenburg. Darüber hinaus sind alle Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Anliegen einzubringen.
Das Veranstaltungsformat verzichtet bewusst auf lange Vorträge und setzt stattdessen auf direkten Austausch und offene Diskussion. „Ich lade alle Barnimerinnen und Barnimer herzlich ein, am 29. April vorbeizukommen und mit uns in den Dialog zu treten. Egal ob konkrete Fragen, Kritik oder einfach Interesse an der Landespolitik – bringen Sie Ihre Themen gerne mit. Wir wollen zuhören und gemeinsam diskutieren. Ohne lange Vorträge, dafür mit offenem Austausch auf Augenhöhe. Denn gute Politik entsteht nicht im Alleingang, sondern im regelmäßigen und intensiven Dialog mit den Menschen vor Ort“, so der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Kurt Fischer.
Die Veranstaltung im Überblick:
· Wann: 29. April, 18:30 Uhr
· Wo: Thinkfarm Eberswalde (Eisenbahnstraße 92/93, 16225 Eberswalde)
· Verpflegung: Getränke und Snacks werden bereitgestellt
Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail an buero.kurt.fischer@mdl.brandenburg.de oder telefonisch unter 0155 61498309 gebeten.
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